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Die Ski des Freundes sind brandneu auf dem Markt und am liebsten will man sie selbst mal eine Abfahrt lang testen. Davon sollte man unbedingt absehen. Foto: Felix Kästle

Risiken vermeiden

Spontaner Skitausch kann gefährlich sein

So reizvoll es auch ist, die Ski des Freundes einmal selbst zu fahren - von einem Skitausch auf der Piste sollten Wintersportler absehen. Auch bei gleichem Körperbau und Schuhgröße ist dann eine korrekte Auslösefunktion nicht mehr gewährleistet.

Planegg (dpa/tmn) - Von einem spontanen Skitausch mit dem Kumpel oder der Freundin raten Experten ab. Grund ist die Bindung, die stets individuell eingestellt werden sollte.

Auch wenn die Größe der Skischuhe beider Wintersportler gleich ist, heißt das nicht, dass die Sohlenlänge identisch ist, wie der Deutsche Skiverband (DSV) erklärt. Somit sei die Sicherheitsfunktion der Bindung nicht gewährleistet. Eine optimal eingestellte Bindung bietet einerseits guten Halt auf dem Ski, andererseits muss sie bei Stürzen rechtzeitig auslösen.

Wintersportler sollten ihre Skibindung immer vom Profi in einem Fachgeschäft einstellen lassen, raten Experten. Das Justieren auf eigene Faust ist fehleranfällig - ob bei gebrauchten oder von einem Freund geliehenen Skischuhen.

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