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Urlauber bekommen auf Kreuzfahrten gerne mal ein Upgrade. (Symbolbild)

Trick von ehemaligem Kreuzfahrt-Mitarbeiter

"Einzige Möglichkeit, ein Upgrade zu erhalten": So kriegen Sie auf der Kreuzfahrt bessere Kabinen

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Sie wollen gerne auf Kreuzfahrt gehen, aber es ist Ihnen zu teuer? Wir verraten Ihnen, wie Sie ganz einfach ein Kabinen-Upgrade auf der Kreuzfahrt bekommen.

Kabinen auf Kreuzfahrtschiffen sind wie Hotelzimmer: Es gibt sie in verschiedenen Größen, Preisklassen und mit unterschiedlichen Annehmlichkeiten wie etwa Balkonen, Fenstern oder anderen Ausstattungsmerkmalen. Je spartanischer eine Kabine ausgestattet ist, desto weniger kostet sie auch. Doch gibt es bestimmte Tricks, wie Passagiere an ein Upgrade kommen.

Mit diesem Trick gibt es auf dem Kreuzfahrtschiff ein Kabinen-Upgrade

Abendprogramm, zahlreiche Restaurants und ein buntes Freizeit- und Erholungsprogramm: Auch wenn auf der Kreuzfahrt viel geboten wird, ist es doch auch wichtig, dass Pa ssagiere auf dem Kreuzfahrtschiff die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen.

Video: Tipps für eine sichere Kreuzfahrt

Dabei sollte es natürlich auch eine komfortable Kabine geben. Wer auf dem Kreuzfahrtschiff so eine ergattern möchte, ohne gleichzeitig viel Geld auszugeben, der kann bestimmte Tricks anwenden.

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Und auch wenn diese Tricks nicht ganz koscher sind, so scheinen sie doch was zu bewirken, wie der ehemalige Kreuzfahrt-Mitarbeiter der Carnival Cruise Line Joshua Kinser in seinem Buch "The Truth About Cruise Ships" berichtet, das dem Portal Express vorliegt.

"Jedes Mal, wenn das Schiff ausgebucht war, war die einzige Möglichkeit, ein Upgrade zu erhalten, die, wenn es zu Nichterscheinen kam. Also Passagiere, die die Kreuzfahrten buchten, aber nicht erschienen sind. Die Purser wussten nicht, ob es Nichterscheiner gab, bis das Schiff in See stach", so Kinser.

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Weiter erklärte der ehemalige Kreuzfahrt-Mitarbeiter: "Die meiste Zeit war die Reederei sehr zuvorkommend, und leider bekamen diejenigen, die sich über Dinge besonders beschwerten, in der Regel die größte Entschädigung."

Wenn Passagiere sich also die Zeit nehmen würden, nach einem Kabinen-Upgrade zu fragen, nachdem das Schiff bereits abgelegt hat, könnte nicht selten eine bessere Kabine für sie dabei herausspringen.

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sca

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Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen.
Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen. © Andrea Warnecke
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen.
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen. © Hurtigruten
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben.
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben. © Juanjo Martinez
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird.
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird. © Juanjo Martinez
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises.
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises. © Andrea Warnecke
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten.
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten. © Hurtigruten
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen.
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen. © Philipp Laage
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Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig. © Verena Wolff
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start.
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start. © Hurtigruten
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Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien. © Andrea Warnecke

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