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Sicherheitsgurte sind in Reisebussen Pflicht - aber in Linienbussen nicht. Wieso eigentlich?

Schlauer unterwegs

Aus diesem Grund sind Gurte in manchen Bussen Pflicht - und in manchen nicht

In Reisebussen herrscht Gurtpflicht für Fahrgäste, in Linienbussen nicht. Wieso ist das so und was droht, wenn ich mich einmal nicht anschnalle und erwischt werde?

Freuen Sie sich schon auf Ihre nächste Reise mit dem Fernbus durch die schönsten Orte Deutschlands? Dann sollten Sie sich vorher aber noch darüber schlau machen, wann Sie sich anschnalle müssen - und wann nicht. 

In den meisten Fernbussen sind Fahrgäste verpflichtet, sich anzuschnallen, in wiederum einigen wenigen gibt es gar keine Gurte - und in Linienbussen ohnehin nie. Bin ich nun verpflichtet, mich im Bus anzugurten? Und droht ein Bußgeld, wenn ich mich widersetze?

Gurtpflicht im Bus: Wann - und wann nicht?

Laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) müssen in Reisebussen seit dem 1. Oktober 1999 Gurte angebracht sein. Doch jetzt kommt das Aber: Alle Busse, die vor diesem Datum zugelassen worden sind, müssen nicht nachgerüstet werden. Das ist also der Grund, warum sich Reisende in manchen Reisebussen anschnallen müssen und in anderen nicht.

Sie sollten sich im Fernbus immer dann anschnallen, wenn es Gurte gibt. Denn wenn Sie dabei erwischt werden, wie Sie unangeschnallt mitreisen, müssen Sie mit einem Verwarnungsgeld von bis zu 30 Euro rechnen.

Lesen Sie hier: Flixbus-Chef verrät: Diesen Fehler macht jeder Fernbus-Reisende.

Eine Sonderregelung gibt es im Hinblick auf Linienbusse. Dort heißt es laut Straßenverkehrsordnung (StVO) § 21a, dass die Anschnallpflicht entfällt, wenn es Passagieren erlaubt ist, im Bus auch stehend mitzufahren. Auch dann, wenn Sicherheitsgurte vorhanden sind.

Und auch das Personal eines Busses ist nicht verpflichtet, sich anzuschnallen. Zudem seien "Busfahrer dazu verpflichtet, ihre Fahrgäste auf die geltende Anschnallpflicht hinzuweisen", wie es auf dem Portal Bußgeldkatalog 2018 heißt. "Allerdings gehört es nicht zu ihren Aufgaben, die Einhaltung der Gurtpflicht zu kontrollieren."

Auch interessant: Frau fährt aus Versehen in Gepäckraum von Fernbus mit - im Gepäckraum.

sca

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family?

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Blick in die Vergangenheit: So sah der Bus in den Achtzigern aus, als die Kelly Family damit von Erfolg zu Erfolg fuhr. © Catawiki
Tourbus: Reisen wie einst die Kelly Family
Heute erstrahlt der Doppeldecker in typisch knalligem Rot in neuem Glanz. © Catawiki
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Aus der Ferne betrachtet, könnte der Wagen auch im britischen Linienverkehr eingesetzt werden. © Catawiki
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Gemütlichkeit heißt die Devise. Über die Auswahl der Sitzbezüge lässt sich allerdings streiten. © Catawiki
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Hier finden eine Menge Gäste oder auch Passagiere Platz. © Catawiki
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Blick auf die Treppe ins Oberdeck und auf den Ausgang. © Catawiki
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Ein mobiles Café/Restaurant - das ist aus dem Bus geworden. Praktisch: Die im Tisch eingelassenen Getränkehalter. © Catawiki
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Hier lässt es sich aushalten. © Catawiki
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Denn neben den gemütlichen Sitz- und Stehplätzen wie in einer Bar, ... © Catawiki
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...gibt es auch eine Zapfanlage. © Catawiki
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Die Bar mit Zapf- und Kühlanlage allein sei schon mehrere tausend Euro wert, so die Auktionsveranstalter. © Catawiki
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Mit Kühlschrank und Zapfanlage kann die nächste Party an Bord eigentlich gleich starten.  © Catawiki
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Und danach geht's auf die bordeigene chemische Toilette. © Catawiki
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Hersteller des Busses ist die britische Firma "Bristol". Das Modell Lodekka stammt aus dem Jahr 1957. © Cata wiki
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Das Modell LD6G verfügt über einen Gardner 6LW-Dieselmotor. © Catawiki
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Der Lack sei gepflegt, heißt es auf der Auktionsplattform. Allerdings mit ein paar altersbedingten Flecken. © Catawiki
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Blick auf das Typenzeichen des Herstellers. © Catawiki
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Einstieg am Heck - diese Modelle sind ausgesprochen selten. © Catawiki
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Die Originalbänke und Sitze aus einem anderen Lodekka-Bus sind im Lieferumfang enthalten. Auf diese Weise ließe sich der Originalzustand wiederherstellen. © Catawiki

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