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Jan Ollig und Bea Uhlenberg lebten und arbeiteten unter anderem eine Zeit lang in Thailand. Das könnten Sie auch!

Globetrotter

Remote Work: So können Sie überall arbeiten, wo Sie wollen

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Die Kollegen gehen Ihnen auf die Nerven? Sie wollten eigentlich schon immer durch die Welt reisen? Wie Sie Arbeit und Reisen miteinander verbinden, erfahren Sie hier.

Schauen Sie mal aus Ihrem Bürofenster. Was sehen Sie? Eine Großstadt? Den trüben, deutschen Himmel? Hätten Sie nicht viel lieber eine Palme vor dem Fenster, das rauschende Meer und sonnige Plätze? Dann müssen Sie es machen wie Jan Ollig und Bea Uhlenberg. Seit zwei Jahren arbeiten Sie überall dort, wo es ihnen gefällt.

Ortsunabhängig arbeiten - Remote Work

Jan Ollig und Bea Uhlenberg sind in den letzten zwei Jahren in Bali, Thailand, Australien und Südafrika gewesen. Doch sie haben nicht nur Urlaub gemacht - sie haben gearbeitet. Auf seinem Blog zeigt das Pärchen, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen könnte, nämlich ortsunabhängig. In ihrer Buchreihe "Go Remote" (auf Deutsch etwa: "Geh in die Ferne") stellen die beiden Globetrotter Menschen vor, die bereits genau so leben. Außerdem geben sie Tipps, wie Sie von Zuhause oder von der ganzen Welt aus arbeiten können und welche Vor- und Nachteile ein solches Leben mit sich bringt.

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Seine Arbeit einfach überall hin mitnehmen

Die klassische Arbeit kennen Sie bestimmt: Man geht morgens in sein Büro und erledigt seine Aufgaben. Doch ortsunabhängiges Arbeiten (auch "Remote Work" genannt, auf deutsch: "aus der Ferne arbeiten") bedeutet: "Egal, wo man hingeht, man nimmt seine Arbeit einfach mit oder bleibt damit zu Hause", erklärte Jan Ollig dem Nachrichtenportal Express.de. Das Kommunikationsverhalten sei dabei anders, sagt Bea Uhlenberg, nämlich per Video-Anruf.

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Sie wünschen sich kein normales Büro mehr

Bei Ollig und Uhlenberg hat das ortsunabhängige Arbeiten 2006 während des Studiums begonnen. Damals war Ollig im Auslandssemester in Valencia und verrichtete von dort aus seinen Nebenjob. Nach der Uni gründete er zusammen mit einem Freund eine Unternehmensberatung - und blieb weiterhin ortsunabhängig. Uhlenberg stieß auf das Thema Online Marketing und baute diesen Bereich in der Baufirma ihrer Eltern auf - obwohl sie in einer anderen Stadt wohnte.

Inzwischen war das Paar schon in Bali, Thailand, Australien, Südafrika und Spanien - sie bleiben da, wo es ihnen gefällt. Früher mussten sie wegen der Arbeit umziehen, heute haben sie den Spieß umgedreht und nehmen ihre Arbeit einfach mit. Ein normales Büro käme für sie nicht mehr infrage, sagen sie abschließend.

Für den Anfang können Sie ja mit Ihrer Arbeit auch erst einmal in ein Co-Working-Café gehen.

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vro

Wie werde ich...? Flugbegleiter/in

Wer Teil einer Bord-Crew werden möchte, muss mindestens 1,60 Meter groß und 18 Jahre alt sein. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Susanne Gier arbeitet seit vielen Jahren als Flugbegleiterin bei Condor. Foto: Frank Rumpenhorst
Wer Teil einer Bord-Crew werden möchte, muss mindestens 1,60 Meter groß und 18 Jahre alt sein. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Susanne Gier arbeitet seit vielen Jahren als Flugbegleiterin bei Condor. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Als Stewardess muss Susanne Gier bei den Arbeitsterminen flexibel sein: Flugbegleiter werden an sieben Tagen in der Woche und an 365 Tagen im Jahr gebraucht. Foto: Frank Rumpenhorst
Als Stewardess muss Susanne Gier bei den Arbeitsterminen flexibel sein: Flugbegleiter werden an sieben Tagen in der Woche und an 365 Tagen im Jahr gebraucht. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Für viele ein Traumjob: Susanne Gier arbeitet als Chefstewardess bei der Fluggesellschaft Condor. Foto: Frank Rumpenhorst
Für viele ein Traumjob: Susanne Gier arbeitet als Chefstewardess bei der Fluggesellschaft Condor. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Immer ein Lächeln auf den Lippen: Susanne Gier sorgt als Chefstewardess bei der Fluggesellschaft Condor dafür, dass die Gäste sich rundherum wohlfühlen. Foto: Frank Rumpenhorst
Immer ein Lächeln auf den Lippen: Susanne Gier sorgt als Chefstewardess bei der Fluggesellschaft Condor dafür, dass die Gäste sich rundherum wohlfühlen. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Als Flugbegleiterin ist Susanne Gier die erste Ansprechpartnerin für die Gäste. Sie hilft bei Fragen zur Technik genauso wie bei Nachfragen zum Essen. Foto: Frank Rumpenhorst
Als Flugbegleiterin ist Susanne Gier die erste Ansprechpartnerin für die Gäste. Sie hilft bei Fragen zur Technik genauso wie bei Nachfragen zum Essen. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Durchsagen auf Englisch gehören dazu: Susanne Gier muss als Flugbegleiterin souverän mit internationalen Gästen umgehen. Die 46-Jährige ist seit 24 Jahren Flugbegleiterin bei der Fluggesellschaft Condor. Foto: Frank Rumpenhorst
Durchsagen auf Englisch gehören dazu: Susanne Gier muss als Flugbegleiterin souverän mit internationalen Gästen umgehen. Die 46-Jährige ist seit 24 Jahren Flugbegleiterin bei der Fluggesellschaft Condor. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Geht das Fach noch zu? Als Flugbegleiterin muss Susanne Gier auch dann ruhigbleiben, wenn die Gäste schon die Geduld verlieren. Foto: Frank Rumpenhorst
Geht das Fach noch zu? Als Flugbegleiterin muss Susanne Gier auch dann ruhigbleiben, wenn die Gäste schon die Geduld verlieren. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Bei Start und Landung soll eine bestimmte Musik spielen: Als Flugbegleiterin hat Susanne Gier viele Aufgaben, welche die Gäste gar nicht bewusst mitbekommen. Foto: Frank Rumpenhorst
Bei Start und Landung soll eine bestimmte Musik spielen: Als Flugbegleiterin hat Susanne Gier viele Aufgaben, welche die Gäste gar nicht bewusst mitbekommen. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst

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