Im Job können Sie leider einiges falsch machen - das gilt auch für die Kommunikation mit Ihren Vorgesetzten.
+
Im Job können Sie leider einiges falsch machen - das gilt auch für die Kommunikation mit Ihren Vorgesetzten.

Experten erklären Fehler

So einen Satz will Ihr Chef nicht von Ihnen hören - hätten Sie es gedacht?

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
    schließen

Die Kommunikation mit dem Chef ist wichtig, keine Frage. Aber so manchen Satz sollten Sie sich ihm gegenüber besser verkneifen - er könnte ihnen schaden.

  • Machen Sie bei der Kommunikation mit Ihren Vorgesetzten alles richtig?
  • Diese Tipps könnten Ihnen helfen.
  • Ein paar Sätze sollten Sie sich Experten zufolge gegenüber Chefs verkneifen.

Die Kommunikation mit der Chefin oder dem Chef* ist manchmal gar nicht so einfach. Denn selbst, wenn Mitarbeiter meinen, Sie hätten alles richtig gemacht, kann der Boss eine Aussage von ihnen komplett anders deuten. Zum Glück wissen die Experten von Karrierebibel.de Rat. Kommunikation mit dem Chef sei gut, heißt es dort in einem Beitrag. Es gebe allerdings ein paar Sätze, die Mitarbeiter sich gegenüber Ihrem Vorgesetzten besser verkneifen sollten:

Aufgepasst: Diese Sätze will Ihr Chef nicht von Ihnen hören

  • „Wird sofort erledigt“: Die Liste der „No-Gos“ beginnt mit einem Satz, den vielleicht schon jeder Mitarbeiter einmal (so oder so ähnlich) zu seinem Chef oder seiner Chefin gesagt hat. Nämlich dann, wenn er eine Aufgabe gestellt bekommt. „Wird sofort erledigt“, könnte die Antwort lauten. Warum Beschäftigte sich so einen Satz jedoch besser verkneifen sollten, erklären die Experten auf Karrierebibel.de so: „Sie kümmern sich um alle Aufgaben sofort - sagen Sie zumindest. Doch leider merken Sie meist nach kurzer Zeit, dass die Umsetzung nicht ganz so schnell funktioniert, wie Sie sich das gedacht haben.“ Spätestens, wenn das ein zweites Mal passiert, laufen Sie durch so einen Satz Gefahr, dass Sie sich "unglaubwürdig" machen - und Ihr Chef sich nicht mehr auf Sie verlassen kann.
  • „Grundsätzlich gerne, aber...“: Auch diesen Satz hören Chefinnen oder Chefs den Experten zufolge ungern. Sie könnten dadurch Gefahr laufen, dass sie „unentschlossen, lustlos und unmotiviert“ wirken. Klar ist es wichtig, auf mögliche Probleme im Vorfeld hinzuweisen. Wenn Sie jedoch auf jeden Vorschlag allzu skeptisch reagieren, könnte Ihr Chef Ihr Verhalten so deuten, dass Sie überhaupt keine Lust darauf haben. Also unbedingt auch ein bisschen konstruktiv denken (und wirken) und lieber ein paar Verbesserungsvorschläge machen. Ihr Chef wird wird es Ihnen danken.
  • „Das war ich nicht...“: Klar ist es Ihr Recht, klarzustellen, dass nicht Sie für einen Fehler verantwortlich sind - sondern ein Kollege. In einer größeren Runde jedoch mit dem Finger auf die andere Person zu weisen, macht sie nicht gerade sympathisch. Je nach Situation könnten Ihre Kollegen so ein Verhalten auch als unkollegial werten. Das Karriereportal rät: Besser das Problem später diskret in einem Vieraugengespräch mit der verantwortlichen Person klären - „ohne viel Aufhebens".
  • „Haben Sie schon gehört..?“ Manche Informationen aus dem Team wollen die Chefin oder Chef vielleicht ja gar nicht wissen. Unangenehm wird die Situation, wenn Mitarbeiter trotzdem besonders mitteilsam sind - und sei es in der Annahme, weil sie denken, dass der Boss über alles informiert sein sollte. Die Folge könnte sein, dass der Vorgesetzte Ihnen künftig eher aus dem Weg geht, um solche Gespräche zu vermeiden. Oder dass die Kollegen von ihnen genervt sind, wenn Sie nichts für sich behalten können.
  • „Absolut genial, Chef! Wie machen Sie das nur?“ Auch solche Sätze sollten Sie sich in der Runde besser verkneifen, heißt es weiter auf "Karrierebibel.de". Ihre Kollegen könnten denken, dass Sie sich bei der Chefin oder dem Chef beliebt machen wollen und Sie als "Schleimer" bezeichnen - und dem Chef oder der Chefin könnte die Situation eher peinlich sein. Wer seinem Vorgesetzten trotzdem gern (mal) sagen möchte, dass er von seiner Arbeit begeistert ist, kann das besser im Vieraugen-Gespräch. Aber auch hier sollten Sie nicht zu dick auftragen, damit es nicht zu gewollt wirkt. Chefs könnten Mitarbeiter, von denen sie ständig gelobt werden, womöglich als Ja-Sager abstempeln. (ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

Im Job unterwegs

Praktisch gerade für kürzere Dienstreisen: ein Trolley (werblicher Link), der leicht ist und nicht zu viel Platz wegnimmt.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Auch interessant: Kinderzuschlag: An welche Familien wird das Geld ausgezahlt - und in welcher Höhe?

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare