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Nach 52 Minuten Arbeit dürfen Sie 17 Minuten Pause mache - und sich zum Beispiel einen Kaffee gönnen. 

Der perfekte Arbeitsrhythmus

Das ist der ideale Zeitpunkt, um im Job eine Pause zu machen - sagen Forscher

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Kennen Sie die 52-17-Regel? Falls nicht, sollten Sie jetzt genau hinschauen, denn Forscher haben den perfekten Rhythmus von Pause und Arbeitszeit ermittelt.

Acht Stunden arbeiten und dazwischen eine halbe Stunde Pause machen - so sieht bei vielen Berufstätigen der Arbeitsalltag aus. Doch bei den meisten leidet nach stundenlanger Arbeit ohne Pause irgendwann die Konzentration - für die Produktivität ist dieser Arbeitsrhythmus alles andere als vorteilhaft.

Nach 52 Minuten Arbeit 17 Minuten Pause machen

Stattdessen sollten Mitarbeiter den Arbeitsalltag ganz anders anpacken, wie eine lettische Studie aus dem Jahr 2017 belegt. Forscher der Draugiem Group hatten damals einen Arbeitsrhythmus entdeckt, welcher der natürlichen Funktion des Gehirns entgegenkommt: die 52-17-Regel. Diese besagt, dass Sie nach 52 Minuten getaner Arbeit 17 Minuten lang eine Pause einlegen sollten. Und zwar eine richtige Pause, in der Sie nicht nur im Internet surfen oder auf dem Handy herumdaddeln, sondern sich vom Schreibtisch entfernen und etwa mit den Kollegen in der Kaffeeküche plaudern.

Kennen Sie die 80-20-Regel? Wie Sie mit ihr erfolgreicher arbeiten, lesen Sie hier.

52-17-Rhythmus kommt Funktionsweise von Gehirn entgegen

Studienteilnehmer, die sich an diesen Arbeitsrhythmus hielten, waren deutlich produktiver: Ihre Konzentrationsfähigkeit stieg nach der Pause wieder deutlich an, sie arbeiteten fokussierter und ließen sich weniger ablenken. Der Grund: Nach Phasen der intensiven Konzentration braucht unser Gehirn laut der Forscher eine Regenerationsphase von rund 15 bis 20 Minuten. Somit kommt der 52-17-Rhythmus der Funktionsweise unserer grauen Zellen entgegen. Einen Nachteil hat das Ganze allerdings: Nur wenige Chefs werden sich von dieser Art der Arbeitsweise begeistern lassen.

Lesen Sie auch: Wenn Ihr Chef diesen harmlosen Satz sagt, sollten Sie misstrauisch werden.

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Bevor Sie am Tisch Platz nehmen, sollten Sie nochmal die Gelegenheit nutzen, sich zu bewegen. Egal ob Stehen, Laufen oder Strecken - die Bewegung tut Ihnen gut und bringt den Kreislauf in Schwung.
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Ein Lächeln auf den Lippen reicht oft schon aus, um die Motivation im Büro zu steigern. Dafür bieten sich ganz kleine Rituale wie eine tägliche Mail mit dem "Witz des Tages" - und schon ist Ihre Stimmung aufgehellt.
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Sie halten sich für besonders multitaskingfähig und wollen das täglich unter Beweis stellen? Dann boykottieren Sie sich eher selbst. Forscher der Universität von Stanford wollen herausgefunden haben, dass es produktiver ist, eine Sache nach der anderen zu erledigen.
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Bevor Sie sich an die Arbeit machen, sollten Sie erst einmal einen Blick in Ihren Kalender werfen: Stehen wichtige Termine an? Muss heute etwas ganz dringend erledigt werden? So haben Sie einen schnellen Überblick, können sich organisieren und auf die Aufgaben vorbereiten.
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Schätzen Sie gleich am Morgen die Laune Ihrer Kollegen ein. Gerade Chefs sollten mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen, um sicherzustellen, dass die Stimmung gut ist und somit der Tag produktiv wird.
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Den sozialen Aspekt sollten Sie auch in der Arbeit nicht vernachlässigen: Nutzen Sie morgens - vor allem als Führungskraft - die Gelegenheit Ihre Mitarbeiter oder Kollegen zu begrüßen. Dieser menschliche Ansatz ist ansteckend und motiviert.
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Wer jeden Tag einen Papierberg durchwühlen muss, um an wichtige Unterlagen zu gelangen, tut sich keinen Gefallen. Sorgen Sie stets für Ordnung auf dem Schreibtisch - am besten gleich am Morgen.
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Schreiben Sie sich nicht nur auf, was getan werden muss, sondern am besten auch in einer realistischen Reihenfolge. Denn wer am Morgen schon Prioritäten setzt, startet gut vorbereitet in den Tag. Die wichtigsten Aufgaben sollten Sie sofort angehen, weil zu Tagesbeginn der Elan noch am größten ist.
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