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Wer mit der eigenen Karriere unzufrieden ist, sollte sich im Büro oder im Privatleben einem Herzensprojekt widmen. Foto: Jens Kalaene/Illustration

Krise in der Karrieremitte

Herzensprojekte im Büro helfen gegen Unzufriedenheit

Wenn der Job nur noch nervt und man sich demotiviert zur Arbeit schleppt, wird es Zeit, etwa zu ändern. Aber muss es immer gleich ein Jobwechsel sein?

Hamburg (dpa/tmn) - Wer in der Mitte der Karriere unzufrieden mit seiner Arbeit ist, kann gegen das Gefühl angehen. Ratgeber-Autor Kieran Setiya empfiehlt etwa, sich Zeit zu nehmen für Aktivitäten, die ein gutes Gefühl vermitteln.

Das könne zum Beispiel ein Herzensprojekt im Büro sein, das Berufstätige womöglich schon seit Jahren aufgeschoben haben. Oder ein Hobby außerhalb der Arbeit, das Freude bringt, rät der US-amerikanische Philosophieprofessor in der Zeitschrift "Harvard Business Manager" (Ausgabe Juni 2019).

Warum das funktioniert? Solche Projekte von existenziellem Wert würden das Leben lebenswert machen. Verbringt man seine Arbeitszeit dagegen nur damit, entstehende Probleme zu beheben oder schlechte Ergebnisse zu vermeiden, fehle dieser Wert. Wichtig sei es aber, im Leben bewusst Raum dafür zu schaffen.

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