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Der Lebenslauf ist das Kernstück einer jeden Bewerbung.

Tipps & Tricks

Mit dieser einfachen Formulierung im Lebenslauf überzeugen Sie sofort jeden Personaler

Der Lebenslauf entscheidet oft darüber, ob Bewerber den Job bekommen oder nicht. Deshalb muss jeder Satz sitzen. Eine Formulierung sagt Personalern besonders zu.

Nicht nur die Erfahrungen, die Sie in den letzten Berufsjahren gesammelt haben, spielen im Lebenslauf eine Rolle - sondern auch, wie Sie diese Informationen verpacken. Wir verraten Ihnen, auf welche Formulierungen und Details Sie achten sollten.

Mit dieser Formulierung geben Sie Ihrem Lebenslauf mehr Aussagekraft

Maximal fünf Minuten investieren 40 Prozent der Personaler in das Lesen einer Bewerbung, wie die Befragung "JobTrends 2017" des Staufenbiel-Instituts ergab. Deshalb ist es wichtig im Anschreiben und im Lebenslauf auf den Punkt zu kommen.

"Der Lebenslauf ist das zentrale Dokument", bestätigt Bewerbungscoach Sven Emmrich, Gründer des Portals "Karrierehelden", gegenüber dem Online-Portal Welt. Wichtig sei es für Bewerber deshalb, diese beiden Seiten als Marketingdokumente zu sehen. "Man verkauft die eigene Arbeitszeit gegenüber einem Kunden - dem Arbeitgeber."

Video: Selber machen oder machen lassen?

Darum würde es heutzutage nicht mehr einfach nur ausreichen, das Unternehmen und die Stellenbezeichnung aufzuführen. Der Lebenslauf muss auf die Stelle zugeschnitten werden, auf die Sie sich bewerben. Deshalb gilt es, sich zu überlegen, welche Erfahrungen und Erfolge Sie in Ihren vorherigen Berufen für den angestrebten Job qualifizieren.

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"Interessant können bestimmte Maßzahlen sein: Wie viele Neukunden habe ich erreicht? Wie viele Fälle habe ich erfolgreich bearbeitet?", führt der Coach sein Argument weiter aus. Diese Erfolge können Bewerber dann in die Formel "X erreicht durch Y" packen. Ein Beispiel wäre: Zehn Prozent mehr Neukunden durch Werbemaßnahmen in sozialen Netzwerken.

Lebenslauf: Die individuelle Note ist nicht nur im Text, sondern auch im Layout wichtig

Solange es keine Lücken in den Lebenslauf reißt, dürfen dann auch mal Erfahrungen, die nicht zur ausgeschriebenen Stelle passen, weggelassen werden. Und nicht zu vergessen: Es ist für Bewerber immer wichtiger, ihrem Schreiben eine persönliche Note zu geben. Online-Muster eins zu eins zu übernehmen, können also ein Fettnäpfen darstellen - lieber sollten Sie diesen Vorlagen noch ein individuelles Design verpassen, erklärt Personalberaterin Viola Hoffmann-Scheurer.

Ein Deckblatt hilft aus ihrer Sicht zudem, dem Lebenslauf zu mehr Übersichtlichkeit zu verhelfen. Dort bekommt der Personaler alle wichtigen Informationen - Name und die wichtigsten Berufs- und Bildungserfahrungen - auf einen Blick zur Verfügung gestellt.

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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