+
Wer nach mehr Geld fragt, sollte sich gut vorbereiten.

Gehaltsverhandlung

Mit diesen rhetorischen Tricks kommen Sie zu mehr Geld

"Ich will mehr Geld": Wer so plump in eine Gehaltsverhandlung mit seinem Chef einsteigt, hat schon verloren. Wir verraten Ihnen, wie Sie es besser machen.

Sie fühlen sich unterbezahlt und wollen endlich gerecht bezahlt werden? Dann wird es Zeit für ein Gespräch mit Ihrem Chef. Aber rennen Sie nicht gleich in sein Büro und fordern mehr Geld. Bereiten Sie sich gut vor und beherzigen Sie unsere sechs rhetorischen Tricks für Gehaltsverhandlungen, um Ihren Chef zu überzeugen.

Nehmen Sie Einwände vorweg

Gehaltsverhandlungen sind in der Regel nicht einfach und Chefs haben für jede Gelegenheit ein Gegenargument zur Hand. Zu diesen gehört auch: "Ihre Gehaltsforderung sprengt unser Gehaltsgefüge." Lassen Sie sich davon nicht verunsichern und entgegnen Sie am besten: "Mein Gehaltswunsch liegt im Rahmen dessen, was im Unternehmen üblich ist, sodass keine Unruhe ins Team kommt."

Lassen Sie Pausen für sich sprechen

Haben Sie ein Argument vorgebracht, sollten Sie eine Pause einlegen und es wirken lassen. Wenn Sie direkt weiterreden, können Sie Ihre Begründung nicht sacken lassen und sie könnte ihre Wirkung verlieren. Weniger ist mehr, sollte hier Ihr Motto sein.

Lesen Sie auch: Sie wollen mehr Gehalt? Dann achten Sie im Job auf diese fünf Punkte.

Lassen Sie Ihren Chef auch mal auflaufen

"Ich weiß nicht, ob Ihre Leistungen eine Gehaltserhöhung rechtfertigen." Damit wollen Chefs Sie gerne aus der Bahn werfen. Lassen Sie sich aber nicht verunsichern und konfrontieren Sie Ihren Vorgesetzen direkt. Stellen Sie einfach die Gegenfrage: "Können Sie mir bitte konkret sagen, wo meine Leistungen nicht den Erwartungen entsprechen?"

Lassen Sie Ihrem Chef den Vortritt

Wenn es konkret um Zahlen geht, sollten Sie nicht vorpreschen. Auf die Frage, welches Gehalt Sie sich künftig vorstellen, können Sie einfach antworten: "Mein Gehalt soll meine Erfahrung, mein Engagement und meine Kompetenz widerspiegeln. Was sind Ihnen diese wert?" Verzichten Sie auch auf weitestgehend auf "sollte", "könnte" und "würde".

Das Beste kommt zum Schluss

Heben Sie sich Ihr stärkstes Argument bis zum Ende des Gesprächs auf. Auf diese Weise bleibt dieses bei Ihrem Chef besser im Gedächtnis. Dazu gehört zum Beispiel der Hinweis auf ein wichtiges Projekt, dass Sie in den nächsten Wochen abschließen.

Bleiben Sie dran

Lässt Ihr Chef Sie bei der Gehaltsverhandlung abblitzen, sollten Sie nicht den Kopf in den Sand stecken. Bleiben Sie dran und sagen Sie Ihrem Vorgesetzten, dass Sie im nächsten Quartal wieder um ein Gehaltsgespräch bitten werden.

Auch interessant: Gehalts-Check - 100 beliebte Berufe im Vergleich.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Video: Frauen-Power - 8 Tipps für mehr Gehalt

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare