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Der ehemalige US-Präsident Barack Obama soll zu Amtszeiten kaum mehr als fünf Stunden pro Nacht geschlafen haben. 

Barback Obama, Elon Musk & Co. 

Um diese Uhrzeit gehen die erfolgreichsten Menschen der Welt ins Bett

Wer erfolgreich ist, schläft höchstens fünf Stunden am Tag? Tatsächlich findet man unter den reichsten Menschen der Welt auch richtige Langschläfer. 

Um seine volle Leistungsfähigkeit abzurufen und gesund zu bleiben, empfehlen Experten mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht. Wer viel arbeitet, kommt jedoch oft auf weit weniger Erholungszeit in der Nacht - mit verheerenden Folgen.

Die Hälfte aller Führungskräfte schläft weniger als sechs Stunden pro Nacht

"Insgesamt haben Menschen, die weniger als sechs Stunden schlafen, ein circa 13 Prozent höheres Risiko, vorzeitig zu sterben, als Personen mit mehr als sieben ­Stunden Schlafdauer", erklärt Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité in Berlin, in der Apotheken-Umschau. Denn langfristig erhöhe ein Schlafmangel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und psychische Leiden wie Depressionen.

Wie viel Schlaf ein Mensch tatsächlich braucht, ist jedoch individuell verschieden und oft genetisch bedingt. Das Problem: "Wer viel Schlaf braucht, gilt bei uns als träge und faul", sagt Dr. Hans-Günter Weeß, Leiter der Schlafmedizin am Pfalzklinikum Klingenmünster. Wer mit wenig Schlaf auskommt, gelte dagegen als besonders tüchtig. 

So schlummert laut Apotheken-Umschau auch die Hälfte aller Führungskräfte weniger als sechs Stunden pro Nacht, ein Drittel sogar weniger als fünf. Die geringere Schlafdauer bedeutet schließlich auch: mehr Zeit zum Arbeiten. Führungskräfte, die wenig schlafen, sind damit oft auch erfolgreicher. Ob da etwas dran ist? Wie steht es um den Schlaf bei den erfolgreichsten Menschen der Welt - und wann gehen sie ins Bett?

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Barack Obama - ehemaliger US-Präsident

Laut Berichten der amerikanischen Tageszeitung New York Times arbeitet der frühere US-Präsident Barack Obama gerne spätabends - und schafft es auf maximal fünf Stunden Schlaf pro Nacht. "Ich lese wahrscheinlich bis 23.30 Uhr Themenpapiere, erledige Papierkram oder schreibe etwas. Und dann habe ich meistens etwa eine halbe Stunde, um zu lesen, bevor ich um Mitternacht, 0.30 Uhr oder manchmal etwas später ins Bett gehe", verriet Obama im Jahr 2009 dem US-Magazin Newsweek.

Elon Musk - Chef von Tesla und SpaceX

Der Chef der erfolgreichen Unternehmen Tesla und SpaceX versucht immerhin sechs Stunden pro Nacht zu schlafen. "Ich messe das sogar mit meinem Smartphone", verriet er selbst auf Reddit. Laut Berichten des britischen Nachrichtendienstes CNBC, geht er um ein Uhr ins Bett und steht um sieben Uhr wieder auf.

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Arianna Huffington - Mitbegründerin der Huffington Post

Seitdem Arianna Huffington, Mitbegründerin der Huffington Post, aufgrund von Schlafmangel bereits gesundheitliche Probleme erlitten hat, legt sie deutlich mehr Wert auf ein gesundes Maß an Nachtruhe: Sie schläft nach eigenen Angaben acht Stunden pro Tag und geht dafür gegen 23 Uhr ins Bett.

Bill Gates - Gründer von Microsoft

Auch der Gründer von Microsoft, Milliardär Bill Gates, nimmt gesunden Schlaf sehr ernst. Wie er der US-Zeitung Seattle Times verriet, legt er sich gegen 24 Uhr ins Bett und schläft durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht.

Jeff Bezos - CEO von Amazon

Der reichste Mensch der Welt - ein Langschläfer? Tatsächlich braucht Amazon-Gründer Jeff Bezos mindestens acht Stunden Schlaf pro Nacht, um erfolgreich zu sein. "Ich gehe früh ins Bett und stehe früh auf. Ich mag es, gemütlich in den Tag zu starten. Ich lese also gerne Zeitung, trinke einen Kaffee und mag es, mit meinen Kindern zu frühstücken, bevor sie zur Schule müssen", zitiert ihn das Karriere-Portal BusinessInsider

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Elf Dinge, die erfolgreiche Menschen jeden Morgen im Büro machen

Ganz klar: Wer pünktlich im Büro ist, hat Zeit sich zu sortieren und stressfrei in den Tag zu starten. Wer jedoch schon in der Früh unter Zeitdruck gerät, verliert schnell den Überblick.
Ganz klar: Wer pünktlich im Büro ist, hat Zeit sich zu sortieren und stressfrei in den Tag zu starten. Wer jedoch schon in der Früh unter Zeitdruck gerät, verliert schnell den Überblick. © pixabay
Bevor Sie am Tisch Platz nehmen, sollten Sie nochmal die Gelegenheit nutzen, sich zu bewegen. Egal ob Stehen, Laufen oder Strecken - die Bewegung tut Ihnen gut und bringt den Kreislauf in Schwung.
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Bevor Sie sich an die Arbeit machen, sollten Sie erst einmal einen Blick in Ihren Kalender werfen: Stehen wichtige Termine an? Muss heute etwas ganz dringend erledigt werden? So haben Sie einen schnellen Überblick, können sich organisieren und auf die Aufgaben vorbereiten.
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Schätzen Sie gleich am Morgen die Laune Ihrer Kollegen ein. Gerade Chefs sollten mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen, um sicherzustellen, dass die Stimmung gut ist und somit der Tag produktiv wird.
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Den sozialen Aspekt sollten Sie auch in der Arbeit nicht vernachlässigen: Nutzen Sie morgens - vor allem als Führungskraft - die Gelegenheit Ihre Mitarbeiter oder Kollegen zu begrüßen. Dieser menschliche Ansatz ist ansteckend und motiviert.
Den sozialen Aspekt sollten Sie auch in der Arbeit nicht vernachlässigen: Nutzen Sie morgens - vor allem als Führungskraft - die Gelegenheit Ihre Mitarbeiter oder Kollegen zu begrüßen. Dieser menschliche Ansatz ist ansteckend und motiviert. © pixabay
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Schreiben Sie sich nicht nur auf, was getan werden muss, sondern am besten auch in einer realistischen Reihenfolge. Denn wer am Morgen schon Prioritäten setzt, startet gut vorbereitet in den Tag. Die wichtigsten Aufgaben sollten Sie sofort angehen, weil zu Tagesbeginn der Elan noch am größten ist.
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