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Den Chef erziehen, ohne dass es ihm auffällt? Das gelingt Mitarbeitern nur mit subtilen Methoden.

Cheffing

Schlechter Chef? So erziehen Sie Ihren Vorgesetzten, ohne dass es ihm auffällt

Normalerweise führen Chefs ihre Mitarbeiter, doch es geht auch andersherum. Mit ein paar Tricks erziehen Sie schlechte Chefs - und zwar ganz subtil.

Cheffing - so nennt man laut Definition die "Führung von unten", also durch die Mitarbeiter. Diese vertauschten Rollen im Job müssen dabei gar nichts Negatives an sich haben. Schließlich gilt es beim Cheffing, positiv auf den Chef einzuwirken - und zwar für eine gemeinsame Sache.

Definition: Was ist Cheffing? 

Mitarbeiter versuchen beim Cheffing ihren Vorgesetzten ganz subtil dahingehend zu beeinflussen, dass er sich auf bestimmte Weise verhält oder bestimmte Entscheidungen trifft. Dabei geht es nicht darum, sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen, sondern schlechte Chefs zu einer besseren Führungsarbeit zu "verhelfen", wovon wiederum das ganze Team profitiert.

Auch interessant: Drei Tricks, wie Sie sich mit Ihrem Chef sofort besser verstehen.

Mit dieser Methode klappt Cheffing, die Führung von unten

Eine Methode, mit dem Mitarbeiter ihre Chefs zurechtbiegen, ohne dass es ihm auffällt, gelingt wirklich jedem: Loben Sie Ihren Chef! Egal, ob es um ein gelungenes Meeting geht oder ob er Sie in einer Sache besonders unterstützt hat: Wenn Sie ihm für ein bestimmtes Verhalten Ihre Anerkennung aussprechen, wirkt dies als positive Verstärkung. Schließlich wollen auch Chefs Wertschätzung erfahren. 

Doch was tun, wenn Ihr Chef sich ganz und gar nicht lobenswert verhält? Etwa, in dem er Ihnen eine offensichtlich sinnlose Aufgabe überträgt? Statt zu meckern, sollten Sie dann lieber Alternativen anbieten, wie auch das Karriere-Portal Karrierebibel empfiehlt. Frei nach dem Motto: "Das klingt gut, aber ich kenne da etwas, das NOCH besser funktionieren könnte ...".

Lesen Sie auch: Daran erkennen Sie einen schlechten Chef schon im Bewerbungsgespräch.

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Kündigung des Arbeitsvertrags: Die wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte

Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt.
Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt. © Patrick Pleul / dpa
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus.
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus. © Jan-Philipp Strobel / dpa
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters.
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters. © Patrick Pleul / dpa
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben.
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben. © Monika Skolimowska / ZB / dpa
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen. © Patrick Pleul / dpa
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig.
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig. © Robert Schlesinger / dpa Zentralbild / dpa
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz.
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. © Tobias Hase/ dpa
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. © Jens Büttner / dpa
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam.
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam. © Jens Kalaene / dpa
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen.
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen. © Jens Kalaene / ZB / dpa

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