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Frauen, die sehr schmerzhafte Regelblutungen haben, sollten die Ursache abklären lassen. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Anzeichen für Endometriose

Mit starken Regelschmerzen immer zum Arzt gehen

Bei vielen Frauen verursacht die Monatsblutung Schmerzen. Das ist in den meisten Fällen kein Grund zur Beunruhigung. Bei extremen Beschwerden gehen Betroffene jedoch besser zum Arzt. Fachmediziner erklären, warum.

Buchholz (dpa/tmn) - Ein gewisses Maß an Regelschmerzen ist normal. Wenn die Monatsblutung jedoch unregelmäßig und so schmerzhaft ist, dass sie die Lebensqualität massiv einschränkt, sollten Frauen zum Arzt gehen.

Solche Beschwerden können ein Hinweis auf die Krankheit Endometriosesein. Darauf weist die Europäische Endometriose Liga (EEL) hin. Von einer Endometriose sprechen Mediziner, wenn sich im Unterleib Gewebe ansiedelt und Schmerzen verursacht.

Es ist der Gebärmutterschleimhaut ähnlich und wächst an den Eierstöcken, an der Gebärmutter oder an den Eileitern. Die Krankheit lässt sich mit Medikamenten oder operativ behandeln. Schmerzhafte Regelblutungen können allerdings auch andere Ursachen haben und ebenfalls ein Fall für den Arzt sein.

Nach aktuellen Schätzungen sind 10 bis 15 Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 50 in Deutschland an Endometriose erkrankt, erklärt die EEL. Trotzdem sei das Krankheitsbild kaum bekannt. Von den ersten Symptomen bis zur Diagnose vergehen oft Jahre. Erste Hinweise auf eine Endometriose gibt ein anonymer und kostenloser Online-Selbsttest der EEL.

Endo-Test der EEL

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