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Bei Ketchup in geringen Mengen ist der Zuckergehalt zu vernachlässigen - die Bratwurst hat in der Regel viel mehr Kalorien. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn

Lebensmittel im Test

Die meisten Ketchup-Produkte sind auch für Kinder geeignet

Gerade in der Grillsaison kommen die wenigsten Haushalte ohne Ketchup aus. Doch wie steht es um die Qualität der beliebten Würzsoße? Stiftung Warentest hat nachgeforscht und präsentiert ein erfreuliches Ergebnis.

Berlin (dpa/tmn) - Ketchup besteht häufig aus Tomatenmark, in vielen Produkten ist aber auch Zucker die zweitwichtigste Zutat. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest ("test", 5/2019). Von 19 getesteten Produkten schnitten 14 gut ab.

Neben dem Geschmack prüften die Tester unter anderem die Produkte auch auf Schadstoffe, Pestizide und Schimmelpilze. Und sie achteten auf den Zuckergehalt. Dabei variierte die Zuckermenge deutlich - zwischen 14 und 27 Gramm pro 100 Milliliter. Da Ketchup meist aber nur in geringen Mengen auf den Teller kommt, ist der Zuckergehalt nicht so ausschlaggebend.

Nach Angaben der Tester wirken sich gezuckerte Getränke oder fettiges Essen viel mehr auf den eigenen Zucker- und Kalorienverbrauch aus. Ein Beispiel: Fünf Rostbratwürstchen haben im Schnitt rund 360 Kilokalorien. Wer einen halben Liter fertige Apfelsaftschorle trinkt, nimmt etwa 30 Gramm Zucker auf. Mit zwei Esslöffeln vom süßesten Ketchup kamen die Tester auf 36 Kilokalorien und 8,1 Gramm Zucker.

Spezielle Kinder-Ketchups, die teils Agavendicksaft statt Zucker enthalten, müssen Familien nach Auffassung der Warentester nicht kaufen. Die Produkte für die Kleinen enthalten kaum weniger Kalorien, waren aber häufig teurer als herkömmlicher Ketchup, der für Kinder genauso gut geeignet ist.

Test: Ketchup

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