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Von wegen Zähne putzen ist kinderleicht. Manch ein Erwachsener hat noch immer seine liebe Müh.

Zahnärzte warnen

Diesen Fehler machen Sie beim Zähneputzen garantiert auch

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Zähneputzen scheint eine Wissenschaft für sich. Fakt ist: Viele Deutsche machen es nicht gewissenhaft genug. Vor allem bei einer Sache schludern sie. Mit fatalen Folgen.

Zahnseide benutzen, die Zahnbürste in kreisenden Bewegungen führen und nicht die Zunge beim Putzen vergessen: Es gibt so einige Dinge, die es bei der gründlichen Zahnhygiene zu beachten gilt. Seit Jahren versuchen Zahnärzte hierzulande, ihren Patienten die richtige Zahnpflege zu erklären oder gar vorzuführen.

Viele Deutsche achten nicht auf Zahnhygiene - warnen Zahnärzte

Doch Untersuchungen ergeben immer wieder, dass es die meisten Bundesbürger damit nicht allzu genau nehmen. Einige von ihnen putzen sogar weniger als zwei Mal pro Tag ihre Beißerchen, während es bei anderen mit der Geduld hapert. Schließlich ist vor allem morgens im Alltagsstress jede Sekunde kostbar, aber auch abends fallen viele hundemüde ins Bett - ohne ihre Zähne gebührend zu pflegen.

Dabei empfehlen Zahnärzte immer wieder ausdrücklich, mindestens zwei Minuten zwei Mal am Tag das Gebiss sowie die Zahnzwischenräume gründlich zu reinigen. "Mindestens einmal am Tag sollte man richtig intensiv und gründlich Zähne putzen, zusätzlich nach allen großen Mahlzeiten", rät Dr. Borwin Wolter, Dentist aus Weiskirchen gegenüber der Apotheken Umschau.

Lesen Sie auch: Das passiert, wenn Sie sofort nach dem Essen Zähne putzen.

Nicht Häufigkeit oder viel Druck: Strahlende Beißer gibt es nur, wer gründlich ist

Genau das sei auch ausschlaggebend für gesunde Zähne: "Nicht Häufigkeit oder Zeit sind die entscheidenden Faktoren, sondern Gründlichkeit", so Wolter weiter. Ob Sie nun also zwei, drei oder gar fünf Minuten für die Zahnhygiene aufwenden, spielt daher erst einmal keine Rolle. Solange das Ergebnis stimmt.

Auch interessant: 21-Jähriger hat sich noch nie Zähne geputzt - sein Anblick ist ekelerregend.

Schließlich kann sich Zahnbelag, meist bestehend aus Bakterien und Speiseresten, sich innerhalb von nur 24 bis 36 Stunden aufbauen. Daher sei es laut Wolter auch so wichtig, mindestens einmal am Tag den sogenannten "Plaque" herunter zu schrubben. Allerdings sollten Sie dabei vorsichtig vorgehen und die Zahnbürste nicht zu stark aufdrücken - ansonsten kann es in Zahnfleischbluten enden.

Umfrage zum Thema

Erfahren Sie hier: Das passiert, wenn Sie abends nicht Ihre Zähne putzen.

Weiterlesen: Belegte Zunge? Wann Sie sich deshalb Sorgen machen sollten.

jp

Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt. © Pixabay
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden.
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden. © Pixabay
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ...
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ... © Pixabay
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen.
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen. © Pixabay
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen.
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen. © Pixabay
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz.
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz. © Pixabay
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden.
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden. © picture alliance / dpa
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein.  
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein.    © picture alliance / dpa
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen.
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen. © Pixabay

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