Depression: Online-Therapien nicht ohne ärztlichen Rat

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(dpa). Bei Depressionen versprechen verschiedene Online-Programme Hilfestellung. Betroffene sollten sie aber nicht nutzen, ohne sich vorher ärztlichen Rat geholt zu haben. Darauf weist die Fachgesellschaft DGPPN hin. Eine korrekte Diagnose sei immer eine wichtige Grundlage, um psychische Erkrankungen effektiv zu behandeln. Programme zur Online-Psychotherapie bestünden oft aus mehreren Modulen und müssten vom Teilnehmer etwa ein- bis zweimal in der Woche bearbeitet werden. Sie könnten zum Beispiel helfen, die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken oder als Begleitmaßnahme zu einer Therapie eingesetzt werden, erklärt die Medizinerin Iris Hauth, die im Vorstand der DGPPN sitzt. Die Wirksamkeit einzelner Programme sei bei leichten bis mittelschweren Depressionen auch nachgewiesen.

Quelle: Gießener Allgemeine

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