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Kommunikator auf vier Rädern: Mit dem ESF will Mercedes zeigen, wie sich der Unfallschutz in Zeiten automatisierter oder autonomer Fahrzeuge verbessern lässt.

Verbesserter Unfallschutz

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Mit einer Studie gewährt Mercedes einen Ausblick auf kommende Sicherheitstechnologien. Das sogenannte Experimental-Sicherheitsfahrzeug (ESF) basiert auf dem aktuellen GLE und soll zeigen, wie der Unfallschutz und die Kommunikation unter den Verkehrsteilnehmern in Zeiten hoch automatisierter oder autonomer Fahrzeuge verbessert werden können, teilt der Hersteller mit. Das SUV hat Airbags und Gurte, die auch dann funktionieren, wenn etwa das Lenkrad eingeklappt oder die Sitze gedreht sind.

Deshalb kommt der Fahrerairbag aus dem Armaturenbrett, die Seitenairbags schießen links und rechts aus dem Sitz und umarmen die Insassen wie zwei Flügel, die Gurte sind in den Sitz integriert. Greift der Fahrer selbst zum Steuer, soll ihn eine Art Lichtdusche auch auf langen Fahrten fit halten.

Mit anderen Verkehrsteilnehmern kommuniziert das ESF unter anderem durch eine Rückscheibe, die zum Bildschirm wird und dem Hintermann wahlweise Nachrichten übermittelt oder ihm mit Kameras zeigt, was vor dem Wagen passiert. Außerdem warnt die Studie Fußgänger vor herannahenden Autos und macht zum Beispiel nachts mit selbstleuchtendem Lack auf sich aufmerksam. Einige Details des ESF seien zwar nur ferne Gedankenspiele, räumt Mercedes ein. Doch zahlreiche Lösungen seien bereits auf dem Weg in die Serie. dpa

Quelle: Gießener Allgemeine

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