Strafen fürs Tunen von Pedelecs

  • schließen

Wer sein Pedelec stärker oder schneller macht, macht es zum Kraftfahrzeug. Das hat weitreichende Folgen, informiert der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Denn dann verliert es seinen rechtlichen Status als Fahrrad.

Wer mit so einem illegal getunten Pedelec im Straßenverkehr fährt, riskiert Bußgelder, Strafen, Führerscheinverlust und bekommt der Regel Teilschuld bei Unfällen. Auch der Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung geht in der Regel verloren.

Als Fahrrad gilt ein Pedelec, wenn sein Motor auf maximal auf 250 Watt Nenndauerleistung kommt. Und es darf auch nur bis 25 km/h beim Treten unterstützen. Theoretisch könnte man getunte Pedelecs offiziell als Fahrzeug zulassen. "Aber in der Praxis ist das nichts, was für Privatpersonen infrage kommt, auch wegen der enormen Kosten für alle Prüfungen und Legitimationen", sagt David Eisenberger vom ZIV. dpa

Quelle: Gießener Allgemeine

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare