Škoda Kodiaq RS, fahrend
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SUV im Sport-Trim: der erneuerte Škoda Kodiaq RS

Das Facelift ist da

Škoda Kodiaq RS im Test: Das bringt der neue Motor des Power-SUV

  • Marcus Efler
    VonMarcus Efler
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Das ist ungewöhnlich bei einer Modellpflege: Škoda ersetzt im Topmodell des Kodiaq den Diesel durch einen Benziner. Was hat der Fahrer davon?

Mladá Boleslav (Tschechien) – Nach der Corona-Zeit ist Diät angesagt, um die Home-Office-Pfunde purzeln zu lassen. Das bedeutet zumeist Verzicht am Esstisch und dafür viel Sport. Da geht es bei einem Automobil wie dem Škoda Kodiaq RS schon einfacher: mal eben den Zweiliter-Diesel raus und einen Benziner rein. Schwups, sind rund 60 Kilogramm verschwunden. Einfach so. Wenn dann das neue Herz mit immerhin 245 PS und einem maximalen Drehmoment von 370 Newtonmetern kein Schwächling ist, dann ist die Transplantation schon mal gelungen.

Klar: Weniger Gewicht auf der Vorderachse macht das Wedeln leichter. Auch bei einem Fahrzeug, das rund 1,8 Tonnen schwer ist. Schließlich ist man auch mal auf Landstraßen unterwegs und dort agiert dieser RS deutlich leichtfüßiger als sein Vorgänger – auch ohne ein ausgewiesener Querdynamiker zu sein. Trotzdem fährt es sich entspannt um die Kurven. Der Kodiaq RS lenkt freudig ein, zieht neutral seine Bahn, kann aber seine Neigung zum Untersteuern bei höheren Tempi nicht ganz wegregeln. Komfort wird beim Tschechen großgeschrieben, was sich vor allem bei den Fahrprogrammen Eco, Comfort und Normal zeigt. Aber selbst im Sport-Modus, bei dem die Dämpfer deutlich straffer eingestellt sind, wird es nicht allzu ruppig. Allerdings dürfte der übertriebene Motorklang im Dynamikmodus nicht jedermanns Sache sein. Den kompletten Test des überarbeiteten Škoda Kodiaq RS finden Si e auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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