Fahraufnahme eines Hyundai Tucson 1.6 T-GDI
+
Der Hyundai Tucson 1.6 T-GDI ist ein Hybrid ohne die inzwischen gängige Plug-in-Technik.

Erste Ausfahrt im Korea-SUV

Neuer Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid – dieses Extra ist noch immer Fehlanzeige

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
    schließen

Bereits der aktuelle Tucson war ein ernst zu nehmender Konkurrent in der heiß umkämpften SUV-Mittelklasse – doch das neue Modell dürfte dem Wettbewerber deutlich mehr weh tun.

Seoul – Bereits der erste offizielle Auftritt des neuen Hyundai Tucson brachte die von den Koreanern erhoffte Aufmerksamkeit. In den USA und Europa gab es viel Applaus für das neue, deutlich mutigere Design des Konkurrenten von VW Tiguan und Nissan Qashqai. Insbesondere die Frontansicht mit der düsteren Kühlermaske, aus der auf Knopfdruck LED-Lichteinheiten herausstechen, ist ein wiederkehrender Showeffekt, der gefällt. Der koreanische Autobauer Hyundai hat die Auswahl in der nunmehr vierten Generation deutlich gestrafft, verbannt Dieselmotoren an den Rand des Portfolios und setzt stattdessen auf Hybride. Etwas überraschend aber auf solche ohne die mittlerweile etablierte Plug-in-Technik. Die wird es später zwar auch geben, doch an der Spitze des Motorenangebots steht zunächst der Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid, dessen 1,6 Liter großer Turbovierzylinder mit seinen 180 PS von einem Elektromotor unterstützt wird, der weitere 44 kW (60 PS) beisteuert. So stehen dem Fahrer stattliche 169 kW (230 PS) und 350 Nm maximales Drehmoment für den Vortrieb zur Verfügung. Leider bietet Hyundai die 230-PS-Variante nur optional als Allradler an. Normalerweise sind in dieser Liga alle Versionen über 180 PS obligatorisch mit 4x4-Antrieb unterwegs.

Einen deutlichen Fortschritt beim in der Komplettausstattung rund 47.000 Euro teuren Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid gibt es im Innern, wie 24auto.de berichtet. Auch der bisherige Tucson war ordentlich verarbeitet und bot eine einfache Bedienung. Doch die Neuauflage ist schicker und deutlich wertiger, was nicht nur an den Verkleidungen und Applikationen, sondern besonders an der animierten 10,25-Zoll-Instrumenteneinheit hinter dem neuen Vier-Speichenlenkrad liegt. Leider fehlt im modernen Cockpit das mittlerweile auch in dieser Klasse etablierte Head-up-Display. Ausreichend Platz gibt es nicht nur im Innenraum, denn das Ladevolumen liegt zwischen 616 und 1.795 Litern. Auf Wunsch zu bekommen sind verschiedene Fahrerassistenzsysteme wie ein Autobahnpilot, der den Fahrer bei Abstand und Spurhalten unterstützt. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare