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Vorsicht, Marder: Bei diesen Spuren am Auto sollten Sie sofort reagieren

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Steinmarder können an Autos erhebliche Schäden anrichten. Sie knabbern an Zündkabeln, Kühlwasserschläuchen und Stromleitungen.
Marder können an Autos erhebliche Schäden anrichten. © picture alliance / Holger Hollemann / dpa

Nicht immer können Sie morgens vor dem Losfahren gleich erkennen, ob Marder an Ihrem Auto aktiv waren. Aber es gibt Hinweise, denen Sie unbedingt nachgehen sollten.

Oft kommen sie nachts, machen sich über Teile Ihres Autos her und hinterlassen kostspielige Verwüstungen. Die Rede ist von Mardern. Die können sich im Zuge eines Revierkampfes unter anderem an Teilen im Motorraum oder in die Achsmanschetten aus Gummi verbeißen, wenn sie einen revierfremden Artgenossen wittern. Die Tiere nutzen diese Bereiche des Autos zuweilen als Unterschlupf oder verstecken dort Futter. Auch Jungtiere können Ihren Motorraum als Spielplatz okkupieren und sich dort zubeißend vergnügen, informiert der Auto Club Europa (ACE).

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Spuren am Auto: War es der Marder?

Nicht immer können Sie morgens vor dem Losfahren gleich erkennen, ob Marder aktiv waren. Aber es gibt Hinweise, die Sie berücksichtigen sollten, um keine teuren Folgeschäden zu riskieren. Wenn Zündkabel, Kunststoffschläuche, Schläuche für Kühlwasser und Scheibenwischanlage sowie Manschetten aus Gummi und Isoliermaterial betroffen sind, kann sich das durch folgende Indizien äußern: Der Motor ruckelt unvermittelt, stellt weniger Leitung parat oder startet schlecht oder überhaupt nicht. Zudem kann die Warnleuchte des Motor Motormanagements aufleuchten.

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Marderbisse am Auto: Folgeschäden am Katalysator möglich

Wer das feststellt, sollte nicht mehr weiterfahren. Ansonsten drohen unter anderem Schäden am Katalysator. Das Fahrzeug verliert zudem Flüssigkeiten, wenn die Schläuche von Kühlung oder Wischwasser betroffen sind. Es kann auch Fettverlust an zerbissenen Achsmanschetten auftreten. Warnsignale schon vor dem Einsteigen können Fellhaare oder Tatzenspuren sowie Reste von zerbissenem Material am oder unter dem Auto sein. Spätestens dann werfen Sie besser einen Blick in den Motorraum, bevor Sie den Zündschlüssel umdrehen.

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Marderschäden am Auto möglichst vermeiden – mit diesen Tipps

Ummantelungen für die Kabel als Nachrüstung in der Werkstatt können helfen, schützen aber keine Manschetten oder Dämmmaterialien. Schon ab Werk oder im Zubehör lassen sich mittlerweile für einige Autos Abschottungen für den Motorraum bestellen, um Marder erst gar nicht in Motorraum gelangen zu lassen. Das funktioniere oft mit Bürstenvorhängen oder Abschottungen aus Blech, so der ACE.

Eine Motorwäsche kann zudem helfen, den Geruch eines bereits aktiven Marders zu entfernen, um keine Kontrahenten anzuziehen.

Grundsätzlicher gilt: Wenn möglich, sollten Autofahrer ihr Fahrzeug in der Garage parken. (dpa/ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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