Ein Werkstattmitarbeiter klebt eine TÜV-Plakette aufs Nummernschild eines Wagens. (Symbolbild)
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Eine Frau will in einer Werkstatt die Hauptuntersuchung für ihr Auto durchführen lassen – mit teurem Ende. (Symbolbild)

ÖAMTC schaltet sich ein

Frau soll Werkstatt 2.322 Euro zahlen – obwohl gar nichts defekt ist

  • Jasmin Pospiech
    VonJasmin Pospiech
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Eine Frau lässt die Hauptuntersuchung an ihrem Auto in der Werkstatt machen. Am Ende soll sie eine saftige Summe zahlen – trotz nur kleinerer Mängel. Nun spricht auch der ÖAMTC.

Wien – Normalerweise müssen Autos, Motorräder und Wohnmobile alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung. Das geht unter anderem bei Prüfstellen wie TÜV oder Dekra oder auch in zertifizierten Kfz-Werkstätten. Dort wird das Fahrzeug auf Mängel untersucht und einigen Tests unterzogen. Schätzt der Prüfer das Auto als verkehrssicher ein, erhalten Besitzer eine entsprechende Plakette, die gut sichtbar auf das Nummernschild hinten geklebt wird.

Diese Routine kennt auch eine Wienerin, als sie mit ihrem Wagen für die HU (in Österreich: „Wiederkehrende Begutachtung“) in die Werkstatt fährt.
Sie ahnt nichts Böses, bis sie schließlich den Kostenvoranschlag erhält. 24auto.de enthüllt die komplette Geschichte hier.*

Wie die Autobesitzerin weiter berichtet, soll eine Werkstatt schon mal schwere Mängel entdeckt haben, wo gar keine waren: „Im Herbst 2019 hat mir eine Werkstatt 1.500 Euro Reparaturkosten veranschlagt. Das hat System“, ist sie sich sicher. Auch der ÖAMTC bestätigt über einen Pressesprecher, dass viele Mitglieder verunsichert sind, nachdem sie einen Kostenvoranschlag von ihrer Werkstatt erhalten und sich dann an den Autoclub wenden. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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