Geschäftsmann überprüft während der Fahrt einen Kalender.
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Die selbstfahrenden Autos der Zukunft ermöglichen es dem Fahrer, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

In-Car-Entertainment

IAA Mobility: Wettkampf um das beste Entertainment im Auto der Zukunft

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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Dass die IAA Mobility 2021 ganz auf das Auto der Zukunft ausgerichtet ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Wie steht es aber um das Entertainment im Auto?

Das Auto von morgen* fährt uns Menschen, wohin wir wollen. Wir brauchen nichts mehr machen, außer den Wagen vielleicht zu starten und das Ziel zu nennen. Was aber machen wir während der Fahrt? Das Entertainment-Programm der Zukunft könnte die Langeweile vertreiben.

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Wettkampf um das beste Auto-Entertainment

Die Vorstellung vom Kino-Event oder Konzert auf vier Rädern während der Autofahrt könnte in der Zukunft immer realer werden. Auf der IAA Mobility 2021 in München werden immer schon Autos mit Blick auf die Mobilität von morgen vorgestellt. Damit ist klar: Autofahren wird digitaler und autonomer. Dadurch gewinnt der Fahrer mehr Zeit, sich dem Unterhaltungsprogramm zu widmen oder den Kalender zu studieren. Stellt sich nur die Frage, wo jenes Programm herkommt? Werden die Autohersteller ihr eigenes Entertainment entwerfen oder werden Partnerschaften mit Streamingdiensten entstehen? Der Wettstreit darüber, wer einen Deal mit den Autoherstellern abgreifen kann, hat längst begonnen. In einer Pressemitteilung von Bain&Company wurde bereits analysiert, dass sich die Technologieunternehmen auf den automobilen Zukunftsmarkt stürzen und erfolgreich sind.

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Streaming-Dienste als In-Car-Entertainment

Die Bandbreite der Streamingdienste könnte sich bald auch auf das In-Car-Entertainment ausweiten. Autohersteller wie Volvo arbeiten bereits an Geschäftsmodellen, die es ermöglichen, die Lieblingsfilme auch im Auto zu streamen. Das Besondere dabei: Der Film würde ohne Unterbrechungen laufen. Die Route und auch eventuelle Netzänderungen werden dennoch berücksichtigt, sodass der Streaming-Inhalt entsprechend zugeschnitten und gespeichert wird.

Was in die Mobilität der Zukunft integriert werden könnte, besteht inzwischen schon in manchen Flugzeugen. Fluglinien, wie das US-Unternehmen Jetblue, bieten den Fluggästen die Möglichkeit, kostenfrei Internet zu nutzen, um ihren Amazon-Prime-Video-Account abzurufen. Damit können die Gäste sich während des Fluges austoben. Und wer noch keine Mitgliedschaft hat, kann diese bequem vom Flugzeug aus abschließen und die Inhalte sofort genießen. Eine solche Kooperation könnte es auch für die Autos der Zukunft geben. (swa) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Autohersteller wagen sich in neue Segmente

VW-Studie W12 Roadster
Wundervolle Flunderware aus Bella Italia? Eindeutig jein. Zwar rollte Ende der 1990er die VW-Studie W12 Roadster aus Wolfsburg in die Messehallen, doch gezeichnet hatte sie der italienische Stardesigner Giorgetto Giugiaro. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Renault Vel Satis
Hautevolee sagt «Nee»: So richtig zündete Renaults Abstecher in die Oberklasse mit dem Vel Satis (2002 bis 2009) nicht. Foto: Renault/dpa-tmn © Renault
Mini-Studie Urbanaut
Maxi oder Mini? Die Studie Urbanaut der BMW-Tochter Mini zeigt einen Entwurf für ein vanartiges Stadtauto. Foto: BMW Group/dpa-tmn © BMW Group
W12 von VW
Zu schön um wahr zu werden? In Serie gegangen ist der W12 von VW nie, aber es gab ja auch viel konzerninterne Konkurrenz wie zum Beispiel von Bugatti, Lamborghini und Audi. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Audi-Studie Urban Concept
Was meinen Sie? Schaut diese futuristische zweisitzige Audi-Studie (Urban Concept) von 2011 mit ihren Kotflügeln nicht auch ein wenig nostalgisch aus?. Foto: Audi AG/dpa-tmn © Audi AG
Porsche-Studie Vision Renndienst und VW-Bulli
Bulli als Buddy: Optisch orientiert sich die Porsche-Studie Vision Renndienst (l) am historischen VW-Bulli (r) aus der Rennabteilung, will jedoch bis zu sechs Personen Platz bieten. Foto: Porsche AG/dpa-tmn © Porsche AG
Micro Compact Car
«Das sieht doch aus wie ein...» Genau, aus der Mercedes-Studie Micro Compact Car wurde später der Smart. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG

Quelle: IAA Mobility

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