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Auf der griechischen Insel Leros sind Kriegswaffen verschwunden.

Terrorverdacht

Kriegswaffen aus griechischer Militärbasis verschwunden - Geheimdienste gehen vom Schlimmsten aus

In Griechenland sind Kriegswaffen verschwunden. Bei einer Routinekontrolle in einer Militärbasis auf der Insel Leros ist das Fehlen der Waffen aufgefallen.

Leros - In einer Militärbasis auf der griechischen Insel Leros sind zahlreiche Kriegswaffen verschwunden. Darunter auch vier „Claymore-Minen“, die eine maximale Sprengreichweite von 300 Metern haben. Bei einer Routinekontrolle wurden die Minen, Panzerabwehrraketen, Munition und Granaten als verschwunden gemeldet. Die griechische Regierung und auch ausländische Geheimdienste sind alarmiert und suchen gemeinsam nach der Ausrüstung, darüber berichtet die Bild (Inhalt hinter Bezahlschranke).

Griechisches Verteidigungsministerium geht von Diebstahl aus

Die Angelegenheit wird wohl als sehr schwerwiegend betrachtet, da das Verteidigungsministerium ein Fehlen der Waffen in der Bestandsaufnahme für so gut wie ausgeschlossen hält. 

Gegenüber der Bild sagte ein hochrangiger Beamter des griechischen Verteidigungsministeriums: „Die fehlenden Gegenstände scheinen sorgfältig ausgewählt zu sein. Es sind nicht nur Gegenstände, die man auf dem Schwarzmarkt verkaufen kann, um etwas Geld zu verdienen. Es ist ein äußerst schwerwiegender Vorfall, da wir Hinweise haben, dass derjenige, der sie gestohlen hat, Bestellungen für diese spezifischen Gegenstände hatte. Wir wissen noch nicht, wann die Ausrüstung gestohlen wurde. Die letzte Überprüfung fand letzten Dezember statt.“

Ausländische Geheimdienste untersuchen mehrere Szenarien 

Bereits 1989 wurden in Griechenland Waffen von einem Militärstützpunkt in der Stadt Sykourio gestohlen. Mitglieder der Terrorgruppe „17. November“ benutzten sie für mehrere Terroranschläge.

Nach Informationen der Bild untersuchen die ausländischen Geheimdienste mehrere Szenarios. Es könnte sein, dass die Täter Mitglieder einer ausländischen terroristischen Vereinigung sind und planen die Waffen außerhalb Griechenlands einzusetzen. Eine weitere Möglichkeit sei, dass sie Mitglieder einer rechtsextremen Organisation sind und die Waffen gegen Flüchtlinge eingesetzt werden. Oder, dass es sich um eine inländische Guerilla-Gruppe handelt, die nur „beeindrucken“ wolle, die Waffen aber nicht einsetze.

md

In Deutschland wurde wegen Terrorverdacht eine Razzia in mehreren Bundesländern durchgeführt.

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