Aminata Touré von Bündnis 90/Die Grünen spricht am Pult mit Mikrofon bei der Landtagssitzung in Kiel.
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Landtagsvizepräsidentin Aminata Touré fordert, dass das Thema Rassismus im Bildungsbereich intensiver bearbeitet wird. (Archivbild)

Schleswig-Holsteins Landtagsvize

27-jährige Aminata Touré gegen Rassismus auf dem Land

  • Enno Eidens
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Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA erschüttert zutiefst. Jetzt fordert die schleswig-holsteinische Landtagsvizepräsidentin Aminata Touré Konsequenzen.

Kiel - Aminata Touré ist mit 27 schon Landtagsvizepräsidenten in Kiel. Die Grünen-Politikerin ist zudem die erste Schwarze Politikerin im Kieler Landtag. Sie spricht nun über den brutalen Mord an dem US-Amerikaner George Floyd. Wir müssen Rassismus entlernen“, fordert Aminata Touré in Kiel*. 24hamburg.de berichtet über die junge Politikerin im Norden der Bundesrepublik.

Zudem betont Aminata Touré, dass es nicht reiche auf Social-Media gegen Rassismus* vorzugehen. Sie fordert mehr Solidarität und Aufmerksamkeit für Schwarze Menschen. Konkret fordert sie mehr anti-rassistische Arbeit an Schulen und der Polizei sowie mehr Einbindung von zivilgesellschaftlichen Organisationen in politische Prozesse. Viele deutsche Stars beteiligten sich am Dienstag an einer Aktion gegen Rassismus und Polizeigewalt. Unter dem Hashtag #blackouttuesday protestierten zum Beispiel Patrick „Coach“ Esume* vom Hamburger SV* sowie Deutschrapper OG Keemo.*

* 24hamburg.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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