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Nichts geht mehr: Umweltaktivisten, darunter auch Gießener, blockierten gestern in Wolfsburg auf einer Brücke die Gleise für einen Zug mit VW-Neufahrzeugen.

Aktivisten stoppen Autozug in Wolfsburg

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Wolfsburg (dpa). Mehrere Umweltaktivisten, unter anderem auch Teilnehmer aus Gießen, haben gestern in Wolfsburg einen Autozug gestoppt. Dieser sei mit neuen Fahrzeugen von Volkswagen beladen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Zug befinde sich auf dem Zubringer ins VW-Werk, der öffentliche Bahnverkehr sei nicht beeinträchtigt. Eine andere Gruppe von Aktivisten kletterte in einen Globus unter dem Dach der Autostadt in Wolfsburg. Ein von der Autostadt angebotener persönlicher Dialog sei abgelehnt worden, teilte Volkswagen mit. Nach bisherigem Stand hätten die Aktionen keine Auswirkungen auf die Produktion und die Auslieferung von Fahrzeugen.

Umweltschutzgruppen wollten nach Angaben eines Teilnehmers die Produktion bei Volkswagen zumindest verzögern. Deshalb sei der Zug mit rund 200 Neuwagen zwischen dem VW-Werk und dem Bahnhof in Fallersleben angehalten worden. Die Aktion richte sich gegen die Automobilindustrie, die maßgeblich verantwortlich für die Klimakrise sei. Die Polizei war nach Angaben des Sprechers mit etwa 15 Beamten am Einsatzort. An der Aktion hätten sich etwa drei Dutzend Aktivisten beteiligt, hieß es. Am Abend wurde nach Angaben eines Polizeisprechers das Ende der Aktion eingeleitet.

Quelle: Gießener Allgemeine

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