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Corona in Deutschland: Ärzte fordern Stopp von kostenlosen Bürgertests

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Von: Martina Lippl, Kai Hartwig, Christoph Gschoßmann

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Das RKI meldet meldet am Freitag mehr als 160.000 Neuinfektionen. Währenddessen fordern Ärzte den Stopp von kostenlosen Bürgertests. Der News-Ticker zur Corona-Pandemie in Deutschland.

Stopp von kostenlosen Bürgertests? Ärzteverbände werden deutlich

Update, 22. April, 6.50 Uhr: Mehrere ärztliche Verbände haben sich für ein Ende der kostenfreien Corona-Bürgertests ausgesprochen. „Richtig wäre es, anlasslose Bürgertests zu stoppen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Ärzte Zeitung. „Alternativ sollten die verlässlichen PCR-Tests vollumfänglich gefördert werden.“ Unterstützung kommt auch von den Amtsärzten und Labormedizinern.

Tests nur nach Anlass „würden die Zahl der zu übermittelnden Testergebnisse deutlich reduzieren“, sagte Elke Bruns-Philipps vom Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) der Zeitung. Die Amtsärztin forderte zudem, die Ämter von Bürokratie zu entlasten. So sollten die nötigen Isolationsanordnungen für Infizierte entfallen. Auch sei das Übermitteln von Testergebnissen zum „Freitesten“ entbehrlich, da jeder positive Test erneut aufwändig bearbeitet werden müsse.

Ein Sprecher des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) sagte der Zeitung: „Die Weiterführung anlassloser Tests, zu denen auch die Bürgertests gehören, ist aus Sicht der fachärztlichen Laboratorien nicht mehr erforderlich.“

Corona: „Bürgertests und anlasslose Massentestungen haben im aktuellen Testkonzept keinen Platz“

Bürger ohne Symptome haben nach Paragraf 4a der Corona-Testverordnung Anspruch auf kostenlose Schnelltests. Anfang der Woche hatte bereits der Ärztliche Pandemierat der Bundesärztekammer gefordert: „Bürgertests und anlasslose Massentestungen haben im aktuellen Testkonzept keinen Platz.“

Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, fordert hingegen, an den Bürgertests festzuhalten. Die Inzidenzen gäben ein Bild über das Infektionsgeschehen ab, sagte er der Zeitung. „Deshalb plädieren wir auch weiterhin für niedrigschwellige Testangebote, zum einen, um Bürgerinnen und Bürgern Klarheit über ihren eigenen Corona-Status zu geben, zum anderen, um früh erkennen zu können, wenn sich das Infektionsgeschehen massiv ändert.“

Das Bundesgesundheitsministerium will nach Angaben eines Sprechers im Juni prüfen, ob die Bürgertests entfallen können. Sie sind bis Ende Juni befristet. „Aktuell verzeichnen wir noch eine sehr hohe Positivrate von über 90 Prozent für die PCR-Bestätigungstests der Antigentestungen“, sagte ein Sprecher von Minister Karl Lauterbach (SPD) der Zeitung.

Corona-Inzidenz steigt weiter: Laut RKI liegt der Wert jetzt bei 733,4

Update, 22. April, 6.40 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 733,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 720,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1001,5 (Vormonat: 1733,4).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 161.718 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 156.864 registrierte Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 289 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 212 Todesfälle.

Update, 21. April, 21.17 Uhr: Die Trends sind bei mehreren Corona-Indikatoren rückläufig. Trotzdem sieht das Robert Koch-Institut (RKI) nach wie vor einen hohen Infektionsdruck. Dem RKI-Wochenbericht vom Donnerstagabend zufolge sind in der vergangenen Kalenderwoche über 750.000 Covid-19-Fälle gemeldet worden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Wochenvergleich um knapp ein Viertel gesunken. Bei den Kennzahlen zu Krankenhausaufnahmen und zu Ausbrüchen in Einrichtungen ging es ebenfalls nach unten.

Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass in den mehr als 200 Laboren in Deutschland immer weniger PCR-Tests durchgeführt wurden. Diese sind Basis für die offiziellen Corona-Statistiken. Im März habe die Zahl der PCR-Tests noch teils deutlich mehr als zwei Millionen pro Woche betragen. In der Woche vor Ostern waren es nur noch rund 1,1 Millionen, auch bedingt durch den Feiertag Karfreitag. Bei den durchgeführten PCR-Tests fiel laut Wochenbericht mehr als jeder zweite (rund 55 Prozent) positiv aus. Das entspricht ungefähr den Prozentzahlen im März.

Corona in Deutschland: Gesundheitsminister Lauterbach rechnet mit entspanntem Sommer

Update, 21. April, 16.14 Uhr: Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet im Sommer mit einer Entspannung der Corona-Lage. Einen Anlass zur Entwarnung sieht er aber weiter nicht. „Saisonal wird die Pandemie zurückgehen“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag als zugeschalteter Redner bei der Konferenz „Ludwig-Erhard-Gipfel“ in Gmund am Tegernsee. Man werde geringe Fallzahlen haben, aber keine Situation wie im vergangenen Jahr, dass der Sommer „fast coronafrei“ sei. Dafür sei die aktuelle Omikron-Variante auch bei gutem Wetter zu ansteckend. Der Sommer müsse für Vorbereitungen für den Herbst genutzt werden.

Lauterbach bekräftigte zudem, dass die Zahl der Neuinfektionen derzeit unterschätzt werde. Tatsächlich gebe es wohl etwa zweimal so viele Fälle, wie offiziell ausgewiesen werden. Neue Studien deuteten auch auf eine Unterschätzung bei den gemeldeten Sterbezahlen in den Industrieländern hin. Diese könnten um den Faktor 1,8 oder 1,9 höher liegen. Wenn dies wirklich in dieser Dimension läge, müsste man davon ausgehen, dass in Deutschland weit über 200.000 Menschen in den vergangenen zwei Jahren an Covid-19 gestorben sein könnten.

Lauterbach erwarte, dass im Herbst mit neuen Infektionswellen zu rechnen sei. Neue Virusvarianten kämen zudem in immer knapperen Abständen. Er verwies auf eine in den USA kursierende Untervariante, die sich viel schneller ausbreite als die hierzulande vorherrschende Variante BA2.

Hausärzte in Baden-Württemberg trotz sinkender Corona-Zahlen an Belastungsgrenze

Update, 21. April, 11.12 Uhr: Trotz der sinkenden Corona-Zahlen sind die baden-württembergischen Hausärzte nach Angaben ihres Verbandes weiter an der Grenze ihrer Belastung. Die Auslastung sei nach wie vor sehr groß, teilte der Hausärzteverband Baden-Württemberg dem SWR mit. „Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung liegt die Hauptlast der Corona-Versorgung in den Praxen, die 90 Prozent der Covid-Erkrankten behandelt haben“, sagte Verbandssprecher Felix Bareiß. „Die Praxen sind damit der Schutzwall des deutschen Gesundheitssystems.“

Neben der weiter hohen Zahl von Neuinfektionen nehmen auch die telefonische Beratung und die Tests viel Zeit in Anspruch, wie es am Donnerstag weiter hieß. „Die Praxisteams arbeiten am Rande ihrer Belastungsgrenzen und nicht selten auch auf Kosten ihrer Gesundheit“, sagte Bareiß.

Auch die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), die für alle niedergelassenen zugelassenen Ärzte und Psychotherapeuten zuständig ist, sieht die Masse an Verpflichtungen. Arztpraxen berichteten von einem weiter erheblichen Aufwand in der Infektsprechstunde, hinzu komme der größere Hygieneaufwand und der erhöhte Bedarf durch die Behandlung der Flüchtlinge aus der Ukraine. Verschärft werde die Situation in einigen Regionen durch die Osterferien, in denen einige Praxen geschlossen hätten und das Pensum bei den Vertretungen steige.

Corona-Inzidenz in Deutschland steigt erneut – Experten rechnen mit „Dunkelziffer mal zwei“ und nennen Gründe

Update, 21. April, 7.46 Uhr: Wie aussagekräftig sind die Corona-Zahlen? Vergangenes Jahr schon machte die sogenannte „Osterdelle“ Schlagzeilen. Deutschland stochert im Nebel, so die Kritik. Auch dieses Jahr sind nach den Osterfeiertagen die Corona-Zahlen lückenhaft. Die Werte sind mit Vorsicht zu interpretieren, warnen Experten.

„Wir rechnen mit einer Dunkelziffer mal zwei, was die gemeldeten Corona-Fälle angeht“, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Johannes Nießen, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND).

Diffuse Datenlage bei den Corona-Zahlen liegt nicht nur an den Osterfeiertagen

Demnach gibt es mehrere Gründe für die hohe Zahl nicht registrierter Infektionen. So würden nicht mehr alle Schnelltests mit einer PCR-Testung nachgetestet, „weil das für viele geimpfte Betroffene keine Konsequenzen hat“, erklärte Nießen. „Zudem beobachten wir einen lockereren Umgang mit Corona, nicht alle mit Erkältungssymptomen lassen sich auf Corona testen, Geimpfte testen sich kaum noch und 3G gilt nur noch in wenigen Bereichen. Das führt dazu, dass das Dunkelfeld größer wird“, sagte Nießen.

Corona in Deutschland: Inzidenz zieht wieder an

Update, 21. April, 6.05 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 186.325 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 20.957 Fälle mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 720,6 (Vortag: 688,3). Das geht aus den Daten des Covid-Dashboards am Donnerstagfrüh hervor. Zudem wurden 324 Todesfälle in Verbindung mit Sars-CoV-2 binnen eines Tages verzeichnet.

Aufgrund der Feiertage und Osterferien kann es jedoch noch zu Nachmeldungen kommen. Die Corona-Zahlen sind deswegen momentan unvollständig, ein Vergleich der Tageswerte zunehmend schwierig.

Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI zuletzt am Mittwoch mit 3,71 an (Dienstag: 3,48). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Auf den Intensivstationen in Deutschland werden derzeit 1.703 Covid-Patienten behandelt. Davon müssen 696 künstlich beatmet werden. Das geht aus den Daten des DIVI-Intensivregisters hervor (Stand: 21. April, 5.05 Uhr).

Corona-Intensivstation
Ein Symbol auf der Intensivstation einer Klinik weist auf den Covid-Bereich hin. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

„Die COVID Neuaufnahmen auf die Intensivstationen geht wie die Belegung weiter zurück. Etwa 60 Prozent der PatientInnen benötigen eine Sauerstofftherapie, Beatmung und wenige eine ECMO“, twittert Intensivmediziner Christian Karagiannidis. „Kaum mehr Schwangere. Im Klinikalltag wird es ruhiger.“

Es sei eine gute Nachricht in diesen Zeiten, schreibt Karagiannidis. Regional könnte es allerdings noch starke Belastungen geben, räumt er ein. „Der Personalmangel ist weiter Thema No.1“, so der Intensivmediziner.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 198.583 Neuinfektionen (21. April 2022)

Corona-Inzidenz720,6
Corona-Neuinfektionen186 325
Todesfälle in Verbindung mit Corona324
Covid-Intensivpatienten (Stand: 20. April, 5.05 Uhr)1.703 | davon müssen 696 künstlich beatmet werden
aktive Corona-Fälle in Deutschlandetwa 2.857.800

Update, 20. April, 20.41 Uhr: Der Booster gegen das Coronavirus soll noch wirksamer werden: Laut einer neuen Studie soll der Kombi-Booster von Moderna besser vor Omikron schützen als die bisherige Auffrischimpfung.

Niedersachsen ermöglicht vierte Impfung

Update, 20. April, 18.41 Uhr: Sind viele Deutsche bald viermal geimpft? Zumindest ein Bundesland will dies seinen Einwohnern ermöglichen: Mit Beginn des Herbstes sollen in Niedersachsen erneut flächendeckend Corona-Impfungen für alle angeboten werden. Das kündigte die Vize-Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Mittwoch in Hannover an.

Die dritte Impfung liege bei den meisten ab Herbst mehr als sechs Monate zurück. Ziel der vierten Impfung sei es, das Infektionsrisiko vor dem Winter wieder zu senken. Die Infrastruktur mit impfenden Ärzten sowie mobilen Impfteams werde daher weiterhin aufrechterhalten.

Neue Formen des Antisemitismus während Corona-Pandemie

Update vom 20. April, 17.26 Uhr: In der Corona-Pandemie sind nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes neue Formen des Antisemitismus entstanden. In dem Lagebild ist von einem „codierten Antisemitismus die Rede, der die Pandemie in eine verschwörungsideologische Argumentation einbettet“.

Es sei „erschreckend, dass antisemitische Narrative mitunter bis in die Mitte der deutschen Gesellschaft anschlussfähig sind“, erklärte Behördenpräsident Thomas Haldenwang anlässlich des am Mittwoch vorgestellten Lagebilds Antisemitismus. 

Dabei gehe es darum, „dass eine geheime, weltkontrollierende Macht die Pandemie als Instrument zur Umsetzung ihres Plans einer ‚Neuen Weltordnung‘ nutzt“. Bekannt dafür sei etwa der sogenannte QAnon-Verschwörungskomplex, der in Teilen einen dezidiert antisemitischen Kern habe.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte, es sei eine „Schande für unser Land, wie viel antisemitische Hetze und Menschenverachtung auch heute verbreitet“ würden. Es sei „beschämend, wie der Völkermord an den europäischen Juden von manchen Corona-Leugnern, die sich einen gelben Stern anheften, verharmlost wurde“.

Hospitalisierungsinzidenz in Deutschland bei 3,71

Update vom 20. April, 12.21 Uhr: Die Hospitalisierungsinzidenz in Deutschland liegt aktuell bei 3,71. Das teilt das RKI in seinem Situationsbericht am Mittwoch mit. Am Dienstag hatte der Wert noch bei 3,48 gelegen. Die tatsächliche Hospitalisierungsinzidenz wegen verzögerter Meldungen schätzt das RKI jedoch deutlich höher ein.

Maskenpflicht und 3G: Virologe Streeck sieht aktuell geringen Einfluss auf Verlauf der Corona-Pandemie

Update vom 20. April, 10.47 Uhr: Die Omikron-Welle ebbt ab. Der Zenit ist schon länger überschritten, stellt das RKI schon vor Ostern fest. Maskenpflicht und 3G haben laut Experten kaum mehr einen Einfluss auf das Pandemiegeschehen. Den größten Effekt auf „die Verbreitung des Virus hat die Saisonalität“, sagt Virologe Hendrik Streeck der Bild-Zeitung. „Das sind unter anderem wärmere Temperaturen, mehr UV-Strahlung und das Verhalten der Menschen, die es zu Beginn des Frühlings nach draußen zieht. Das sehen wir derzeit.“

Streeck sei skeptisch, was die Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen betrifft. Daten würden nahelegen, dass mehr als zwei von drei Infektionen im Privaten passieren und dort wenige eine Maske nutzen würden. Zwischen den erklärten Hotspots und den anderen Bundesländern seien kaum Unterschiede auszumachen. „Überall in Deutschland geht das Infektionsgeschehen mit hoher Dynamik zurück.“

Corona in Deutschland: Virologe Stöhr erklärt Rückgang - „Virus findet seltener empfängliche Wirte“

Virologen Klaus Stöhr sagt in der Bild: „Die Wirkung von Corona-Maßnahmen wird drastisch überschätzt.“ Das Infektionsgeschehen gehe derzeit deutschlandweit stark zurück, „weil sich viele Menschen infiziert und so eine natürliche Immunität bekommen haben. Das Virus findet schlicht seltener empfängliche Wirte“.

Für den Kassenärzte-Chef Andreas Gassen sind die fallenden Corona-Zahlen zudem ein Beweis, dass das Ende der Maßnahmen keine negativen Folgen habe. „Die Menschen sind in der überwiegenden Zahl in der Lage, eigenverantwortlich zu handeln.“

Corona-Zahlen steigen wieder! RKI meldet höhere Werte als in Vorwoche – Inzidenz-Sinkflug gestoppt

Erstmeldung vom 20. April 2022: Berlin – Die bundesweite Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag auf 688,3 (Vortag: 669,9) gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnet binnen eines Tages 198.583 Corona-Neuinfektionen und 348 Todesfälle. Das geht aus den Daten des Covid-19-Dashboards am Mittwochmorgen hervor.

Die tatsächlichen Corona-Zahlen dürften nach Ansicht von Experten viel höher liegen. Wegen der Osterfeiertage kann es zudem zu einer „erhöhten Untererfassung“ der Fälle im Meldesystem kommen, teilt das RKI auf seiner Webseite mit. Das sei bei einer Interpretation der Fallzahlen zu beachten. Vor einer Woche wurden übrigens 176.303 Neuinfektionen und 361 Todesfälle verzeichnet.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 198.583 Neuinfektionen (20. April 2022)

Corona-Inzidenz688,3
Corona-Neuinfektionen198.583
Todesfälle in Verbindung mit Corona348
Covid-Intensivpatienten (Stand: 20. April, 5.05 Uhr)1.769 | davon müssen 691 künstlich beatmet werden
aktive Corona-Fälle in Deutschlandetwa 2.915.500

Corona-Inzidenz: Hospitalisierungsrate bei 3,48

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona*-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 3,48 an (Donnerstag: 6,41). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen, an Wochenenden und Feiertagen wird diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz nicht aktualisiert. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Corona: So viele Intensivbetten sind belegt

Auf den Intensivstationen in Deutschland werden derzeit 1.769 Covid-19-Patienten behandelt. Davon müssen 691 künstlich beatmet werden. Das geht aus den Daten des DIVI-Intensivregisters hervor (Stand: 20. April, 5.05 Uhr). Hier gibt es den News-Ticker zum Coronavirus bis zum 19. April zum Nachlesen. (ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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