Einsatzkräfte arbeiten an der Absturzstelle von einem Kleinflugzeug in einem Getreidefeld.
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Im bayerischen Weißenhorn sind zwei Kleinflieger in der Luft kollidiert.

In Schwaben

Verheerender Crash in der Luft: Zwei Kleinflugzeuge krachen bei „strahlendem Sonnenschein“ zusammen - ein Toter

Zwei Kleinflugzeuge sind in Schwaben zusammengekracht. Einer der Flieger stürzte daraufhin in die Tiefe. Der Pilot überlebte den Crash nicht.

  • Drama in Neu-Ulm.
  • In dem bayerischen Landkreis sind zwei Kleinflugzeuge zusammengekracht.
  • Einer der Piloten starb bei dem Unglück.

Update vom 8. August, 8.13 Uhr: Bei einer Kollision zweier Kleinflugzeuge in Neu-Ulm ist der Insasse des beteiligten Segelfliegers ums Leben gekommen (siehe Update vom 7. August, 22.29 Uhr). Das andere Flugzeug, deren Insassen überlebten, konnte weiterfliegen und auf einem etwa einen Kilometer entfernten Flugplatz landen. Es handelte sich um einen einmotorigen Flieger. Die Polizei hat dessen Wrack indes in einer Mitteilung als „Totalschaden“ bezeichnet. Die Propellermaschine sei an der rechten Tragfläche „erheblich beschädigt“ worden. Zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor.

Die Absturzstelle wurde von zahlreichen Beamten abgesichert. Das Wrack des Segelfliegers wurde in der Nacht zum Samstag geborgen - die Ermittler suchten noch nach einem größeren Teil der Tragfläche des Segelfliegers.

Verheerender Crash in der Luft: Zwei Kleinflugzeuge krachen bei „strahlendem Sonnenschein“ zusammen - ein Toter

Update vom 7. August, 22.29 Uhr: Nun gibt es neue Details zur Kollision zweier Kleinflugzeuge im Landkreis Neu-Ulm. Ein 52-Jähriger ist ums Leben gekommen. Es handele sich um den Piloten von einem der beiden Kleinflieger, der nach der Kollision abgestürzt war, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend.

Das andere Flugzeug habe unterdessen landen können. Bei dessen Insassen handele es sich nach ersten Erkenntnissen um einen 52-Jährigen und einen 73-Jährigen. Wer von beiden das Kleinflugzeug gesteuert habe, sei noch unklar. Beide waren nach Angaben des Sprechers „äußerlich unverletzt“. Ob und inwiefern der zweite Kleinflieger bei der Kollision beschädigt wurde, sei ebenfalls noch unklar.

Auch in der Nacht sollten Beamte der Kriminalpolizei an der Unfallstelle ermitteln. Zudem wurde nach Angaben des Polizeisprechers ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) erwartet. Ob der abgestürzte Flieger noch in der Nacht oder tagsüber am Samstag geborgen wird, war noch nicht entschieden.

Neu-Ulm/Schwaben: Schlimmer Crash bei „Sonnenschein“ - zwei Kleinflugzeuge zusammengekracht

Erstmeldung vom 7. August, 20.05 Uhr: Neu-Ulm - Zwei Kleinflugzeuge sind im Landkreis Neu-Ulm zusammengestoßen. Einer der Flieger sei abgestürzt, der andere habe landen können, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend.

Das Unglück ereignete sich nach ersten Erkenntnissen bei Emershofen, einem Gemeindeteil von Weißenhorn, rund 20 Kilometer südlich von Ulm und 35 Kilometer nördlich von Memmingen entfernt. Wieso die Flugzeuge zusammenstießen, blieb zunächst unklar. Weitere Details, etwa zu möglichen Opfern, machte die Polizei unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht öffentlich.

Neu-Ulm/Schwaben: Verheerender Crash in der Luft: Zwei Kleinflugzeuge krachen bei „strahlendem Sonnenschein“ zusammen

Der Pilot des unversehrt gebliebenen Fliegers wurde den Angaben zufolge am Abend zu dem Unfall befragt. An Bord des Fliegers sei noch eine weitere Person gewesen. Sie sei wie der Pilot nach ersten Erkenntnissen unverletzt geblieben. Der Himmel sei zudem klar gewesen, sagte ein weiterer Sprecher. „Es war strahlender Sonnenschein“. Weitere Details, etwa zu möglichen Opfern, machte die Polizei unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht öffentlich.

Der exakte Start- und Zielort der beiden Flugzeuge sei noch unbekannt, hieß es. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) wurde benachrichtigt, war am Abend aber zunächst noch nicht an der Absturzstelle.

In der Nähe von Feucht bei Nürnberg ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Motorrad-Fahrer übersah ein stehendes Auto . Dann krachte es.

Alle Nachrichten aus Bayern* lesen Sie auf merkur.de. Ziemlich zur gleichen Zeit gab es in Indien ebenfalls ein Flugunglück - mindestens 17 Menschen starben. *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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