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EU-Importe von Froschschenkeln bedrohen Bestände

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München -Der Appetit mancher Europäer auf Froschschenkel bedroht einer Analyse zufolge ganze Bestände in den Herkunftsländern Asiens und Südosteuropas. Hinzu kommt: "Den meisten Fröschen trennt man die Schenkel mit Axt oder Schere im Akkord ab - ohne Betäubung. Die obere Hälfte wird sterbend entsorgt, die Beine werden gehäutet und für den Export tiefgefroren", sagte Sandra Altherr von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife.

Der mit französischen Kollegen von Robin des Bois erstellte Bericht "Deadly Dish" wurde am Donnerstag vorgestellt. Demnach importiert die Europäische Union jährlich etwa 4070 Tonnen Froschschenkel - das entspricht bis zu 200 Millionen Fröschen. Damit sei die EU der weltweit größte Importeur. dpa

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