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Energiekrise: Doch kein LNG-Terminal für Hamburgs Hafen

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Hamburg
Der Hamburger Hafen bekommt kein schwimmendes LNG-Terminal. © Ulrich Perrey/dpa

Die Pläne für das Flüssiggas-Terminal im Hamburger Hafen sind geplatzt. Das Projekt wäre zu teuer und zu kompliziert.

Hamburg – Ein Flüssiggas-Terminal im Hamburger Hafen sollte Norddeutschland von russischen Gas-Lieferungen unabhängig machen. Die Pläne haben sich aber nun zerschlagen.
Warum Hamburg doch kein LNG-Terminal bekommt und was die Alternativen sind, verrät 24hamburg.de.

Eigentlich sollte ein schwimmendes LNG-Terminal im Hamburger Hafen, das LNG wieder gasförmig macht und in das Gasnetz in Norddeutschland einspeist, im Kampf gegen die Energiekrise helfen. Die Pläne mussten nun aber auf Eis gelegt werden. Die Gründe: Die Stelle im Hafen hätte erst mit Baggern von Schlick befreit werden müssen, der südliche Hafen wäre zeitweise für Schiffverkehr abgeschnitten gewesen und vom Bund sollte Hamburg keine finanzielle Hilfe bekommen. Deshalb zog der Hamburger Senat das Vorhaben zurück. Stattdessen prüft man nun, ob es andere Wege gibt, den Hafen sinnvoll zu nutzen.

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