Gestrandet am Flughafen Frankfurt: Drei Fußballer aus Argentinien sitzen fest.
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Gestrandet am Flughafen Frankfurt: Drei Fußballer aus Argentinien sitzen fest.

Gestrandete Fußballprofis

Am Flughafen gestrandet: Fußballprofis aus Argentinien sitzen in Frankfurt fest

  • Steffen Herrmann
    vonSteffen Herrmann
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Sie wollten in ihre Heimat - und sitzen nun fest: Die Corona-Pandemie hat drei Fußballer aus Argentinien am Flughafen Frankfurt stranden lassen.

  • Am Flughafen Frankfurt sind Fußballer aus Argentinien gestrandet - wegen Corona*.
  • Die gestrandeten Fußballprofis schlafen in den Flughafenhallen - auch auf dem Boden.
  • Einer der Fußballer hat seine Familie im Gepäck. Gemeinsam harren sie in Frankfurt aus.

Frankfurt - Gestrandet, nichts geht mehr - ein Leben in den Hallen des Flughafen Frankfurt. So ergeht es derzeit drei Fußballprofis aus Argentinien. Seit einigen Tagen sitzen sie in den Terminals fest - Corona* sei Dank.

Weil der internationale Flugverkehr in der Corona-Krise praktisch zum Erliegen gekommen ist, können die Argentinier Leonardo Gil (28), Sergio Vittor (30) und Cristian Guanca (27) nicht in ihre Heimat Argentinien zurück. Aus Saudi-Arabien, wo die drei Fußballer unter Vertrag stehen, wollten sie über Frankfurt und Brasilien nach Argentinien fliegen, wie die „Bild“ berichtet. 

Wegen Corona: Fußballer stranden am Flughafen Frankfurt

Doch es fehlte die Einreiseerlaubnis nach Argentinien - und Gil, Vittor und Guanca blieben in Frankfurt am Boden. Ihr Heimatland lässt wegen der Corona-Pandemie niemanden mehr aus Brasilien einreisen.

Nun schlafen die Fußballer am Flughafen - allerdings nicht immer in Hotelzimmern, wie Gil dem Boulevardblatt berichtet: „Wir dürfen den Flughafen nicht verlassen. Das Hotel im Transitbereich hat nur vereinzelt Zimmer frei. Mal bekommen wir eins, mal müssen wir auf dem Boden schlafen.“

Fußballer sitzen am Flughafen fest: Gestrandet in Frankfurt

Und die drei jungen Fußballer sind nicht alleine am Flughafen Frankfurt gestrandet: Guanca wird begleitet von seiner Frau, zwei jungen Töchtern im Alter von sechs und sieben Jahren. Außerdem gestrandet ist Guancas Mutter (56) die zur Risikogruppe gehört, wie der Fußballer berichtet.

Mit der Hilfe eines Spielerberaters versuchen die argentinischen Fußballprofis nun, eine Genehmigung für die Einreise nach Argentinien zu bekommen und den Flughafen in Richtung Heimat zu verlassen. Bis das klappt, müssen sie warten. Immerhin: Am Flughafen geben es jeden Tag zwei Mahlzeiten, sagt Gil, und die Menschen seien hilfsbereit. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Von Steffen Herrmann

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