Ausblicke in die Welt nach Corona

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Der Dietz-Verlag hat ein sehr interessantes Buchprojekt aufgelegt. In der Reihe »rausgeblickt« schildern renommierte Autoren in schmalen Interview-Bänden (je zehn Euro), wie sich aus ihrer Sicht die Welt durch Corona verändert. Den Anfang machten Interviews mit Thomas Piketty, der mit wirtschaftshistorischen Werken wie »Kapital und Ideologie« für Aufsehen sorgte, und Andreas Reckwitz, dessen Buch »Das Ende der Illusionen« vor einem Jahr in aller Munde war.

Es war so angesagt, dass es Politiker wie Christian Lindner, Friedrich Merz und Lars Klingbeil »unauffällig« auf dem Schreibtisch liegen hatten, als sie damals Statements aus dem Homeoffice schickten. Das Buch erschien zwar schon 2019, aber es beleuchtete die Krisenherde einer Welt, auf die Corona traf, und die Bundespräsident Steinmeier schon vorher immer wieder als »aus den Fugen geraten« beschrieb. Beide Autoren haben natürlich keine hundertprozentigen Antworten auf die Frage, wie die Welt sich nach dieser Pandemie entwickelt. Aber die Interviews mit ihnen bieten wertvolle Anregungen. Dieter Sattler

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