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Georg Baumhakl stellt bei Golden Oldies Rennsport-Impressionen aus

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Seit vielen Jahren befreundet: Die Rallye-Legende Walter Röhrl und der Maler Georg Baumhakl. 	Foto: bf)
Seit vielen Jahren befreundet: Die Rallye-Legende Walter Röhrl und der Maler Georg Baumhakl. Foto: bf) © pv

Heuchelheim/Wettenberg (so). Er hat sich rar gemacht bei Golden Oldies, der Heuchelheimer Maler mit Krofdorf-Gleiberger Wurzeln: Georg Baumhakl. Sechs Jahre ist es schon wieder her, dass er eine Auswahl seiner Rennsport-Impressionen bei Deutschlands schönster Oldie-Feste präsentierte. Jetzt ist er wieder da, gestaltet vom 25. bis 27. Juli eine kleine, feine Galerie in der Hauptstraße 3. Rund 25 Werke werden zu sehen sein., bieten einen Querschnitt aus 25 Schaffensjahren.

Dabei hat seine Begeisterung für’s Automobile gerade bei Golden Oldies ihre Initialzündung bekommen vor mehr als 20 Jahren:

Er ließ sich 1992 bei den »Golden Oldies« in seiner Heimatgemeinde, von einem der legendären Mercedes-Benz 300 SL inspirieren und malte den Wagen in dem ihm eigenen Realismus. Ganz schnell hatte sich Baumhakl in der Motorsportszene einen Namen gemacht, gilt bis heute als einer der bedeutenden zeitgenössischen Rennsportmaler.

Seine Werke in Öl, Aquarell und Pastell bestechen durch ihre Dreidimensionalität, Detailtreue und Dynamik. In seinen Gemälden beginnen die Objekte lebendig zu werden. Dazu kommt die Begeisterung für’s Detail – in der Technik und bei den Fahrern: Der 1,96 Meter große Walter Röhrl ist mit seiner markanten Physiognomie ohnehin unverwechselbar.

Ebenso wenig der legendäre Graf Berghe von Trips 1958 mit einem Ferrari F1 auf dem Nürburgring, Hans Stuck in dem Le Mans GT 1, mit dem er 1996 den zweiten Platz belegte, Michael Schumachers Regensieg auf Ferrari 1996 in Barcelona oder auch Björn Waldegaard auf Porsche 911 bei der Rallye Monte Carlo oder Vettel im Red-Bull-Renner – Georg Baumhakl beherrscht das Genre der Rennsport-Malerei wie kaum ein zweiter. Auch Jochen Rindt oder Stefan Bellof, der Heuchelheimer hat sie alle gemalt. Nicht zu vergessen Hans Hermann, zu dessen 70. Geburtstag Porsche und Mercedes Automobiles auf Leinwand überreichten – echte Baumhakls.

Nicht von ungefähr hat Baumhakl bereits Werkschauen gehabt im früheren Rosso-Blanco-Museum Aschaffenburg, selbstredend bei Golden Oldies in Krofdorf-Gleiberg, auf der Classic Mobil in der Münchner Olympia-Halle und der Techno Classica in Essen, in den Rennsport-Museen am Nürburgring und am Hockenheimring – und natürlich im Porsche-Museum in Zuffenhausen.

»Was mich fasziniert, ist der Kampf von Mensch und Maschine. Der Fahrer lotet seine Grenzen sowie die des Wagens aus. Wo ist dies besser darzustellen als in der Rennsport-Malerei?«, sagte Baumhakl einmal.

Zerfließende Farben vermitteln eine einzigartige Dynamik – wirbelnder Staub und spritzender Schlamm werden geradezu sinnlich erfahrbar. Da finden sich in der Gallery-B frühe Fiat 131 »Abarth« ebenso wie Walter Röhrls Lancia, hängen A-Ascona neben 944-Porsche, der legendäre Ascona i400 ist zu sehen – und immer wieder Audi quattro. Sämtlich Klassiker, auf denen das Duo Röhrl/Geistdörfer Erfolge feierte.

Mehr zu sehen von Georg Baumhakl ist im Goldammerweg 15 in Heuchelheim in der »Gallery B« www.Gallery-B.de

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