Seniorenbeirat fühlt sich negiert

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Reiskirchen (la). Nach einjähriger Coronapause tagte nun erstmals wieder der Seniorenbeirat der Gemeinde Reiskirchen. Helga Schweitzer berichtete, dass auch der Besuchsdienst im Seniorenzentrum Wiesecktal ab Mitte des Monats, nach Rücksprache mit der Einrichtungsleiterin Ines Klingenmaier, wieder aufgenommen werden soll.

Vier Mitarbeiter der Seniorenwerkstatt hatten den Buchwaldweg begehbar gemacht und Hinweisschilder restauriert. Diese Arbeit konnte dank der Unterstützung von Reiskirchener Firmen realisiert werden. Unter der Leitung von Wolfgang Martin waren Arno Schmitt, Lothar Stark und Heinrich Weidmann mehrere Wochen im Wald aktiv. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine offizielle Einweihung des Weges geplant.

Schon im vergangenen Jahr waren die »Notfallschilder« ein Thema des Beirates. Seither hat sich diesbezüglich nichts Neues ergeben. Nichts Neues gibt es ebenso in Sachen Radwege-Instandsetzung. Vorsitzender Jochen Gärtner bedauerte, dass eine Zusammenarbeit mit dem Gemeindevorstand bezüglich der Erstellung eines Rad- und Wanderkonzeptes nicht funktioniert hat. Eine Vorlage der Radwegegruppe des Seniorenbeirats wurde leider negiert.

Die von Peter Moll und Reinhard Braden beantragte Brücke vom Bahnsteig 1 zum Bürgerhaus wurde geplant, abgestimmt und realisiert.

Kritik äußerte das Gremium an der Aussage des ersten Beigeordneten bezüglich des letzten Platzes Reiskirchens in Sachen Ärztedichte. Dieser habe gesagt, dass die Mehrzahl der Reiskirchener mobil sei. Die Mitglieder des Seniorenbeirats teilen diese Aussage nicht.

Letztlich befasste sich das Gremium mit verschiedenen Verkehrsproblemen in fast allen Ortsteilen der Großgemeinde. An diversen Beispielen zeigen sich die Schwierigkeiten, denen ältere Bürger gegenüberstehen. Eine Gefahrenstelle ist das Überqueren einer viel befahrenen Straße. Wilfrid Jox sieht eine Gefahr in der Brauhausgasse in Ettingshausen, ebenso gibt es Probleme in der Falltorgasse in Bersrod laut Gerda Einhäuser. Die Ampelanlage in Lindenstruth ist ebenfalls noch nicht erneuert, berichtet Adelheid Armstroff.

Das Reparaturcafé will am Donnerstag, 28. Oktober, um 16 Uhr seinen Betrieb wieder aufnehmen,

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