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Frank Arnold (l.) wird von Otto Armstroff ausgezeichnet.

Sängerkranz blickt auf außergewöhnliches Jahr zurück

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Reiskirchen (pm). Die Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Sängerkranz Bersrod war ebenso wie das gesamte Vereinsjahr von der CoronaPandemie geprägt. So gab es bei der wegen der Renovierung der Sport- und Kultur-halle im evangelischen Gemeindehaus stattfindenden Zusammenkunft im Anschluss kein gemeinsames Essen und kein geselliges Beisammensein.

Auch die Anzahl der Teilnehmer war deutlich geringer als sonst.

Im Jahresbericht, den aufgrund der außergewöhnlichen Umstände Otto und Adelheid Armstroff verfassten, wurden die Auswirkungen auf den Verein verdeutlicht. So mussten vom 16. März an wegen des sich ausbreitenden Virus alle geplanten Aufführungen - wie auch das Konzert anlässlich des 20-jährigen Chorleiterjubiläums von Rainer Geitl - abgesagt und bis zum 13. Juli der gesamte Chorbetrieb eingestellt werden.

Nachdem mehrere Hygienekonzepte zur Nutzung der Sport- und Kulturhalle keine Akzeptanz fanden, war es nach Lockerung der Kontaktsperre wenigstens möglich, unter strengen Hygieneauflagen Chorproben im Freien aufzunehmen.

Diese konnten mit Hilfe von Baustrahlern und großem Engagement von Chorleiter, Sängerinnen und Sängern bis Ende September absolviert werden. Ab dann kam das gesamte Vereinsleben bis auf Weiteres zum Erliegen.

Insgesamt fielen 28 Chorproben den »Verordnungen zur Bekämpfung des Coronavirus« zum Opfer.

Dem Kassenbericht der Vereinsrechnerin Heike Görlitz war zu entnehmen, dass Dank regelmäßiger Spenden der Aktiven, großzügiger Zuwendungen der Jubilare anlässlich der runden Geburtstage, der Unterstützung durch den Landkreis Gießen und einer zweckgebundenen Förderung der »Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt« der Kassenbestand zwar gesunken ist, sich die Bilanz trotzdem noch im Rahmen hält.

Im Anschluss an die Versammlung wurde Frank Arnold (siehe Bild, links mit dunklem Pullover) vom 1. Vorsitzenden Otto Armstroff für 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Armstroff ehrte ein »höchst aktives passives Mitglied, das sich für keine Arbeit im Verein zu schade und bei fast allen Veranstaltungen vor oder hinter den Kulissen tätig ist«. FOTO: PM

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