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Gut besucht ist das erste Lindenplatzfest in Lindenstruth.

Eine ziemlich gemütliche Ecke

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Reiskirchen (gal). Der Verein Dorfgemeinschaft Lindenstruth hatte zum ersten Lindenplatzfest eingeladen - und viele Bürger sind gekommen. Der Lindenplatz wurde 2018 als letzte Maßnahme der formal bereits 2017 beendeten Dorferneuerung fertiggestellt. Er war aber von der Gemeinde bisher nicht der Bevölkerung vorgestellt worden. "Deshalb hat dies nun der Verein übernommen, und so ist dieses gemütliche Plätzchen etwas abseits der Straße heute vielen zum ersten Mal bewusst geworden", sagte Ortsvorsteher Gerhard Albach.

Früher stand hinter der großen Linde ein altes, unansehnliches Trafohäuschen, sodass sich dort niemand aufhielt. Nun ist alles gemütlich gestaltet worden und bietet in einer relativ geschützten Ecke die Möglichkeit, sich hinzusetzen und mit anderen zu unterhalten. Albach dankte dem Verein, dass er dies in Angriff genommen hat.

Und bei gutem und sonnigem Wetter fanden sich zur Mittagszeit viele Einwohner ein, um gemeinsam zu essen und miteinander zu reden. Vor der Sonne schützten Pavillons und ein großer Schirm. Allgemein war von Besuchern zu hören, dass der Platz viel zu wenig wahrgenommen werde.

Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Katja Kremer, freute sich ebenfalls über den guten Besuch und die positive Stimmung. Sie erklärte, wo der Name Lindenstruth herkam, wie alt der Ort ist. Sie wies auf das schöne Ambiente hin und sprach die Hoffnung aus, dass das Lindenplatzfest zu einer festen Veranstaltung im Dorf werden könnte.

Der Lindenplatz liegt mitten im Dorf im unteren Bereich der Greizer Straße und wird durch seine große ausladende Linde dominiert. Der gesamte Platz war die letzte Maßnahme der Dorferneuerung, die zehn Jahre gedauert hat,

In dieser Zeit durften auch keine Baugebiete neu ausgewiesen werden. Neben verschiedenen Sitzgelegenheiten und farblich abgestimmten Pflasterflächen sind neue Sträucher gesetzt und eine Grünfläche angelegt worden.

Quelle: Gießener Allgemeine

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