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Die Posaunen von Winnerod

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Von: Manfred Schmitt

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Teile des Ensembles beim Probenwochenende in Schlitz. Für das Geburtstagsfest sind die Musiker bestens vorbereitet. FOTO: MSR © Manfred Schmitt

Reiskirchen (msr). Am 17. November 2002 trafen sich auf Initiative von Dekan i. R. Wolfgang Drommeshauser in Winnerod erste Interessierte, um den seit Jahren brachliegenden Posaunenchor Winnerod/Bersrod zu reaktivieren - die Geburtsstunde des Posaunenchors Winnerod.

Innerhalb kurzer Zeit gelang es, die ersten Bläser auszubilden und die für einen Chor nötigen Stimmen zu besetzen. Geprobt wurde in Saasen im evangelischen Gemeindehaus, Anfänger wurden in Winnerod im Pfarrhaus ausgebildet.

Seit fünf Jahren sind neben Tuba, Trompeten und Tenorhörnern auch Posaunen und ab und an auch mal Schlagwerk im Einsatz.

17 aktive Musiker

2012 feierte man zum zehnjährigen Bestehen einen musikalischen Festgottesdienst. Drommeshauser feierte diesen ersten Geburtstag noch mit. Zwei Jahre später verstarb der Dirigent und Förderer des Chors mit zwischenzeitlich 15 Musikern.

Sein Nachfolger wurde Florian Walther. Er konnte seine bei dem Auswahlchor des Bezirks Oberhessen aus dem Landesposaunenwerk gemachten Erfahrungen einbringen und neue Impulse setzen. Walther begann zu studieren, weshalb er 2016 die Leitung an Klaus Peter Schneider aus Münster weitergab.

Der Posaunenchor zählt heute 17 aktive Musiker, neun passive Mitglieder sind dem Ensemble ebenfalls treu. Joachim Kraus »managt« das Schaffen der Instrumentalisten. Ein fast dreijähriges Jungbläserprojekt musste leider mangels Finanzierungsmöglichkeiten eingestellt werden, brachte aber deutliche Verstärkung des Chores. Gemeinschaftliche Konzerte mit dem Gesangverein Saasen und Chor Belcanto aus Bersrod, sowie Auftritte bei Geburtstagen, Festen und Jubiläen, sorgen für Motivation und gleichzeitig dafür, dass das Repertoire über klassische Kirchenlieder weit hinausgeht. Als gute Basis dienen Übungswochenenden auf dem Wirberg, und dieses Jahr in Schlitz.

Der 20. Geburtstag soll mit einem Gemeindefest gefeiert werden. Am Pfingstmontag, 6. Juni, steht auf dem Hof des evangelischen Gemeindehauses (Bollnbacher-Straße) um 10 Uhr ein Jubiläumsgottesdienst unter Mitwirkung des Posaunenchores auf dem Programm. Die Zeit von 11.30 bis 14 Uhr dient zum Mittagessen. Ab 14 Uhr gibt der Jubiläumschor ein Konzert mit nachfolgendem Kaffeetrinken.

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