Wolle Petry im Schlaraffenland

  • VonRoger Schmidt
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»Das ist »Wahnsinn!« Siebenmal der bekannte Schlagerbarde Wolfgang »Wolle« Petry auf der Bühne? In Grüningen kein Problem, denn in »Grüningen ist bekannt, an Karneval ein Schlaraffenland!«. Dafür zauberten die Karnevalisten der GBK für ihr närrisches Publikum in der voll besetzten Narrhalla all das auf den Bühnentisch, was beste Stimmung garantiert.

»Das ist »Wahnsinn!« Siebenmal der bekannte Schlagerbarde Wolfgang »Wolle« Petry auf der Bühne? In Grüningen kein Problem, denn in »Grüningen ist bekannt, an Karneval ein Schlaraffenland!«. Dafür zauberten die Karnevalisten der GBK für ihr närrisches Publikum in der voll besetzten Narrhalla all das auf den Bühnentisch, was beste Stimmung garantiert.

Die »Boyband« der »No Names« mit ihrer Hitparade vom ZGF (Zweiten Groininger Faschingsfernsehen) aus dem eigenen GBK-Stall sorgte dafür, dass es keinen auf seinem Sitzplatz hielt und kräftig mitgesungen wurde. Dafür machten die »B-Körbchen« aus dem Limes-Städtchen müde Vampire munter und brachten mit ihrem Showtanz beim Zuschauer nicht nur das Blut bei der GBK-Elferratssitzung am Samstagabend in Wallung.

So hatte Sitzungspräsident Thorsten Scherer mit seinem Elferrat, darunter erster Stadtrat Ewald Seidler, leichtes Spiel beim Programm fürs Narrenvolk. Orden wurden reichlich verteilt, so auch gleich zu Beginn an die GBK-Kids, die über die Bühne wirbelten.

Der »Schambes aus Hausen« alias Gerhard Reitz sorgte auf seiner »5x11« Abschiedstour noch einmal mit seinen Geschlechterbeobachtungen über das Jahr für Lacher am Fließband. Die GBK-Garde war dann dran, bevor das perfekte Duo »Toto und Francesco« (Frank Fay und Thorsten Scherer) in die 1. Grüninger Räuberschule mit Spaß-Garantie eingeschult wurde. Die Tanzgruppe »Sparklink Light’s« tanzten rund ums »Hoingkdippe« im feschen Barbie-Schritt.

Sag was dreckiges: Küche

Mit Schlaraffenland war dann kurz Pause, denn beim Groininger Dorfgebabbel mit Cali (Betz) und Marcel (Pfeffer) wurde den Stadtoberen kräftig in die Suppe gespuckt. Termine beim Stadtchef die sind schwer, denn er ist ständig unterwegs in Sachen Outlet & Co., stellten sie fest und forderten: Besser wär da Gaudi im Kirmeszelt. »Schatzilein, du musst nicht traurig sein« sangen danach die »No Names« in ihrer ZGF-Hitparade und ab ging es mit ihnen musikalisch über New York bis hin nach Westerland. Da war die Welt der Narren wieder im Lot.

»Stammtischbruder Achim« mit Joachim Knies aus dem Wetterauer Petterweil meinte beim »Flüstere mir mal was dreckiges ins Ohr« die Küche »der Holden« und schob süffisant nach »Lache macht schön«. Als dann die B-Körbchen forderten »Lass dich beißen« war der Tisch an Faschingsleckerein auf der Bühne wieder reichlich gedeckt. »Mein lieber Scholli« hieß es frohgemut beim Bauchredner Manfred Piech aus Lich. Als die Mannesurgewalten der »HoingkDippeDancers« die Bühne eroberten, gab es bei ihrem Tanz für die weiblichen Fastnachter etwas ganz besonderes fürs Auge. Zum Finale waren alle Mitwirkenden und Publikum in närrischer Glückseligkeit bei Stimmungshits am Band im Grüninger Schlaraffenland vereint. Dafür sorgte zudem die Elferratskapelle mit den »Eldorados« während und nach der Sitzung, die erst nach Mitternacht endete. Für das tolle Bühnenbild zeichnete Heinz-Jürgen und Pierre Schmidt (Technik) verantwortlich.

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