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Die Gießener Straße ist während des Feuerwehreinsatzes gesperrt. Foto: ast

Mutige Tat

Feuer in Pohlheim: Mann löscht brennende Küche mit Feuerlöscher

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In Pohlheim löschte am Sonntagabend ein Mann eine brennende Küche mit dem Feuerlöscher. Er wurde leicht verletzt. Auch in Launsbach und Queckborn war die Feuerwehr im Einsatz.

Pohlheim - Drei größere Feuerwehreinsätze, ein Verletzter - das ist die Bilanz des Wochenendes: Bei einem Küchenbrand in Pohlheim wurde am Sonntagabend eine Person leicht verletzt. In Grünberg-Queckborn musste die Feuerwehr angebranntes Essen vom Herd nehmen, in Launsbach suchten die Feuerwehrkräfte vergeblich nach einer Rauchquelle.

In Watzenborn-Steinberg geriet am Sonntagabend kurz vor 18 Uhr in einer kleinen Wohnung über einem Restaurant eine Küche in Brand. Ein Zeuge verschaffte sich Zugang zur Wohnung, in der sich gerade kein Bewohner befand, und löschte die lodernde Küche mit einem Handfeuerlöscher. Dabei hatte der Mann, der sich laut Brandinspektor Bernd Schöps vorbildlich verhalten hatte, eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten und musste von den Sanitätern des Rettungsdienstes behandelt werden. Die Pohlheimer Feuerwehr kontrollierte und belüftete das gesamte Gebäude, die Wohnung ist indes bis auf weiteres nicht bewohnbar, so das Fazit der Feuerwehr. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes musste die Gießener Straße für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden. Der Gasthausbetrieb selbst ist nicht betroffen.

Etwa zum gleichen Zeitpunkt rückte in Grünberg die Feuerwehr in die Alte Licher Straße in Queckborn aus, wo laut Zeugen dichter Rauch aus einer Wohnung aufstieg. Der vermeintliche Brand entpuppte sich als ein auf dem Herd vergessenes Essen. Niemand kam zu schaden.

Ein Tag zuvor, am Samstagabend, rückte die Wettenberger Feuerwehr nach Launsbach zu einem Hotel-Komplex aus. Dort hatte offensichtlich die Belüftungsanlage irgendwo Rauch eingesogen und in den Gastraum geleitet. Die Feuerwehrleute suchten vergeblich nach der Rauchquelle, die zahlreichen Gäste des Speiselokals mussten die Räumlichkeiten verlassen und wurden in einem Konferenzraum untergebracht.

Quelle: Gießener Allgemeine

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