Einstimmiges Votum

  • schließen

Claudia Konnert wird ab dem 1. September die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Odenhausen/Salzböden. Weitere Bewerbungen auf die 75-Prozent-Pfarrstelle gab es keine. Den Wahlgottesdienst leitete der Superintendent des Kirchenkreises Wetzlar, Pfarrer Jörg Süß. Odenhausen/Salzböden zählt zur Evangelischen Kirche im Rheinland. Das vollzählig erschienene Preybyterium stimmte geschlossen für die bisherige Schulpfarrerin im Kirchenkreis Jülich.

Claudia Konnert wird ab dem 1. September die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Odenhausen/Salzböden. Weitere Bewerbungen auf die 75-Prozent-Pfarrstelle gab es keine. Den Wahlgottesdienst leitete der Superintendent des Kirchenkreises Wetzlar, Pfarrer Jörg Süß. Odenhausen/Salzböden zählt zur Evangelischen Kirche im Rheinland. Das vollzählig erschienene Preybyterium stimmte geschlossen für die bisherige Schulpfarrerin im Kirchenkreis Jülich.

Kontakt mit allen Generationen

Im August packt Konnert ihre Koffer in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Wassenberg unweit den Niederlanden und bezieht das Pfarrhaus im Gemeindezentrum in Odenhausen. Am 10. September läuten um 14.30 Uhr die Glocken der Kirche Salzböden zum Einführungsgottesdienst für die Nachfolgerin von Pfarrer Wolfgang Gerhardt. Die Vakanzzeit überbrückte Pfarrerin auf Probe Johanna Mähling mit einer halben Stelle für Odenhausen und Salzböden. Am 1. Januar dieses Jahres fusionierten die vormals eigenständigen Kirchengemeinden.

Die Mittvierzigerin Konnert stammt aus Kiel, wuchs im Rheinland auf, wo sie zur Schule ging und die allgemeine Hochschulreife erwarb. Abstecher führten zum Studium der evangelischen Theologie für das Pfarramt nach Göttingen und Wuppertal. Seither ist die Pfarrerin dem Rheinland treu geblieben, studierte zuletzt in Bonn, erwarb das 1. kirchliche Examen. Es folgte das Vikariat in der Kirchengemeinde Düsseldorf-Gerresheim und im Predigerseminar Wuppertal-Elberfeld. Konnert legte das 2. kirchliche Examen ab und wurde am 18. März 2001 in Gerresheim zur Pfarrerin der rheinischen Landeskirche ordiniert.

Ihren Probedienst absolvierte sie am selben Ort als Entlastungspfarrerin für die Superintendentin des Kirchenkreises Düsseldorf Ost. Nahtlos besetzte Konnert ihre erste Pfarrstelle bei der Kirchengemeinde Brünen. Als Synodalbeauftragte oblag ihr zusätzlich die Zurüstung von Prädikanten.

Mit dem Wechsel auf die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Jülich war Konnert zuständig für die Kindertageseinrichtungen der Synode. Seit November 2013 erteilte sie evangelischen Religionsunterricht, zuerst in Jülich, dann auch in Wassenberg.

Konnert hat Erfahrungen gesammelt, in großstädtischer Umgebung die sozial-diakonische Arbeit erlebt, im ländlichen Raum dagegen die Bedeutung von Landwirtschaft, Vereinswesen und Traditionen. Den Wechsel aus dem vollen Schulpfarramt auf die 75-Prozent-Gemeindestelle vollzieht sie absichtlich, damit das Private nicht zu kurz kommt.

Konnert mag Wandern, Lesen, Schwimmen, Haustiere, Garten und Malerei. Jugendliche begleitete sie gern im Verlauf ihrer Entwicklung. Letztlich führte "eine Stimme aus ihrem Innersten" sie zurück in Kontakt mit allen Generationen. Die Pfarrerin hat sich ausprobiert und im Gemeindedienst – von der Taufe bis zur Beerdigung – ihren Auftrag erkannt.

Quelle: Gießener Allgemeine

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare