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Traumstern zeigt »Ich, Judas«

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Von: Redaktion

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Mit »Ich, Judas – einer unter euch wird mich verraten« hat Ben Becker offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen. Begleitet vom Organist des Berliner Doms, Andreas Sieling, und unter der künstlerischen Leitung von Marike Moiteaux wurde eine Vorstellung aufgezeichnet und von Serdar Dogan filmisch umgesetzt. Das Kino Traumstern zeigt den daraus entstandenen Film »Ich, Judas« in der Matinée-Vorstellung am Reformationstag, 31. Oktober, um 12 Uhr. Seine leidenschaftliche und eindrückliche Performance über Verrat und Gehorsam, dem der faszinierende wie provokative Text von Walter Jens, »Die Verteidigungsrede des Judas Ischariot« zugrunde liegt, sorgt bundesweit seit der Premiere im November 2015 für ausverkaufte Shows und stehende Ovationen: 2016 kam Ben Becker die Idee, »Ich, Judas« aufzeichnen zu lassen, um »seinen« Judas einem breiteren Publikum näher bringen zu können.

Mit »Ich, Judas – einer unter euch wird mich verraten« hat Ben Becker offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen. Begleitet vom Organist des Berliner Doms, Andreas Sieling, und unter der künstlerischen Leitung von Marike Moiteaux wurde eine Vorstellung aufgezeichnet und von Serdar Dogan filmisch umgesetzt. Das Kino Traumstern zeigt den daraus entstandenen Film »Ich, Judas« in der Matinée-Vorstellung am Reformationstag, 31. Oktober, um 12 Uhr. Seine leidenschaftliche und eindrückliche Performance über Verrat und Gehorsam, dem der faszinierende wie provokative Text von Walter Jens, »Die Verteidigungsrede des Judas Ischariot« zugrunde liegt, sorgt bundesweit seit der Premiere im November 2015 für ausverkaufte Shows und stehende Ovationen: 2016 kam Ben Becker die Idee, »Ich, Judas« aufzeichnen zu lassen, um »seinen« Judas einem breiteren Publikum näher bringen zu können.

Aus über 300 Minuten Material hat Ben Becker, gemeinsam mit Regisseur Serdar Dogan, ein bildgewaltiges Filmwerk geschaffen. Ben Becker hält ein mitreißendes Plädoyer für den ewig Verdammten Judas, auf Grundlage der Romane von Walter Jens und Amos Oz.. Das Bild von Judas, dem Verräter, ist ein Vorurteil mit den fatalsten Folgen: Antisemitismus, Judenverfolgung, Glaubenskriege. Der Film läuft auch am Donnerstag, 2. November, um 15 Uhr sowie am Sonntag, 5. November, um12 Uhr im »Trausmtern« (Kartenreservierungen unter www.kuenstLich-ev.de). (Foto: pm)

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