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In Wetterfeld entstehen neue Betreuungsplätze. Baubeginn mit Kindergartenleiterin Claudia Schmidt, Dr. Susanne Egbert (Bereichsleitung Oberhessisches Diakoniezentrum), Bürgermeister Peter Klug, Torsten Freitag (Carl Freitag GmbH & Co. KG) und Gudrun Sack (ASP Architekten) .

In Wetterfeld rollen die Bagger

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Laubach (pm). In der vergangenen Woche rollte nach langer Planung und Vorbereitung der Bagger. Der dringend notwenige Anbau der Kita Wetterfeld wird nun in die Tat umgesetzt. Die Stadt Laubach, das Oberhessische Diakoniezentrum und alle beteiligten Firmen hoffen, dass der enge Zeitplan eingehalten werden kann, damit ab dem späten Frühjahr 2020 die Betreuung der dritten Kindergruppe in den als Notlösung aufgestellten Containern ein Ende hat und alle drei Gruppen in der neu gestalteten Kita untergebracht werden können. Dann wird es auch eine eigene Küche geben, die die Kinder mittags direkt vor Ort bekocht und mit frischem Essen versorgt.

Kita-Leiterin Claudia Schmidt und ihr Team wollen während der Bauarbeiten darauf achten, dass die Unannehmlichkeiten für die Kindergartenkinder möglichst geringgehalten werden. "Uns ist wichtig, dass der Alltag geregelt weitergeht und die Kinder möglichst wenig beeinträchtigt werden. Wir freuen uns auf mehr Platz im Innen- und Außenbereich der Kita und auf die Neugestaltung," sagt Schmidt

Bürgermeister Peter Klug freut sich über die Ausweitung des Platzangebotes, die in Folge des Kinderförderungsgesetzes notwendig geworden ist. Denn heute wird nicht mehr wie früher ein Platz pro Kind gerechnet. Stattdessen wird je nach Alter differenziert. Ein Kind unter zwei Jahren belegt rechnerisch 2,5 Plätze, ein Kind zwischen zwei und drei Jahren 1,5 Plätze und ein über dreijähriges Kind einen Platz. "Dies ist zwar positiv, um die richtige Betreuung der Kinder zu gewährleisten", sagt Klug. "Es stellt uns als Kommune aber vor die Herausforderung, mehr Plätze anzubieten. Dieser Aufgabe werden wir jetzt gerecht." Klug bedankte sich noch einmal bei allen Parlamentariern, welche dieses Projekt mit Weitblick unterstützt hätten.

Quelle: Gießener Allgemeine

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