Abkühlung in der Ilmenau

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Laubach (pm). Der Pfadfinderstamm Kassiopeia aus Adendorf bei Lüneburg hatte zur Feier seines 25-jährigen Bestehens eingeladen. Diesem Ruf folgten die Solmser Pfadfinder aus Laubach und fuhren mit 13 Kindern und zwei Betreuern nach Lüneburg an der Ilmenau.

Das Lager lief unter dem Motto "Takeshi’s Kothe", in Anlehnung an die japanische Spielshow "Takeshi’s Castle". Die über 100 Lager-Teilnehmer wurden in mehrere Gruppen aufgeteilt und mussten sich bei Wettspielen messen wie zum Beispiel Hindernis-Lauf, Ilmenau-Surfing, Schlamm-Suche oder Bungee-Weitlauf. Zum Schluss gab es die typische Schlacht von "Takeshi’s Castle", bei der jeder Teilnehmer eine Papierscheibe auf dem Kopf trug, die mit einer Wasserpistole durchlöchert werden musste.

Am Lagerfeuer traf man sich zum Stockbrot backen, gemeinsam wurden Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Einige Kinder fochten bis spät in die Nacht mit ihren Wasserpistolen die "Erstürmung von Takeshi’s Castle" aus. Ausreichend Munition war durch die nahe vorbeifließende Ilmenau schließlich gegeben.

Einige Teilnehmer des Pfadfinderfests fuhren in mehreren Kanus auf der flachen und langsam fließenden Ilmenau, die streckenweise durch tief und weit reinragende Zweige zu manch abenteuerlichen Ausweichmanöver zwang. Das ein oder andere Boot schwamm dabei schon mal "Kiel oben", was für Abkühlung und eine Menge Spaß sorgte. Eine andere Gruppe wurde von ortsansässigen Teilnehmerinnen durch die Altstadt von Lüneburg geführt, wo man dann eindrucksvoll die Geschichte von Lüneburg und ihrem Reichtum durch den Soleabbau im Mittelalter erfuhr. Auch wie die Stadt heute mit den Folgen dieser Zeit zu kämpfen hat, wurde erklärt: Ein Teil der Stadt sackt nach unten, was sich durch abgerissene Häuser oder tiefer liegende Straßenzüge eindrucksvoll dokumentiert.

Schließlich feierten die Pfadfinder noch gemeinsam das 25-jährige Bestehen der Gastgeber. Alle auswärtigen Gäste trugen mit zwei Liedern zur Unterhaltung bei.

Quelle: Gießener Allgemeine

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