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10 000 junge Bäume für den Arnsburger Forst

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Von: red Redaktion

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Pflanztag mit Alexander Bechtler (mit Spaten) sowie (v. l. Uwe Natter, Karl Georg Graf zu Solms-Laubach und Turgay Schmidt. © pv

Laubach/Lich/Gießen (pm). Im Arnsburger Forst wurden am Mittwochmittag die ersten von insgesamt 10 000 Bäumen gepflanzt. Dem Aufruf »Lasst uns Bäume pflanzen!« des österreichischen Opernsängers Andreas Schager und dessen Verein »Opera meets nature« ist auch die Gießener IWG--Unternehmensgruppe gefolgt, die unter der Marke Medzentrum Gesundheitsimmobilien in ganz Deutschland entwickelt.

Die Gruppe hatte im Sommer ein Open-Air-Opernkonzert für »Opera meets nature« im Laubacher Schlosspark gesponsert (die GAZ berichtete). Mit dem beträchtlichen Erlös in Höhe von rund 40 000 Euro wurde die umfangreiche Klimaschutz-Aktion im Arnsburger Forst möglich.

Der Revierteil Arnsburg gehört zur Gräflichen Forstverwaltung Solms-Laubach. Die etwa vier Hektar große Fläche wurde von Karl Georg Graf zu Solms-Laubach zur Verfügung gestellt. Als Unterstützer des Vereins, als Opernfreund und als Diplom-Forstwirt sei es dem Grafen ein Anliegen, die Aktion zu fördern, heißt es in der Pressemitteilung. Für das Benefizkonzert im Sommer hatte er bereits den Schlosspark Laubach geöffnet.

Zum Auftakt der Baumpflanzaktion waren auch der Vereinsvorsitzende Turgay Schmidt, Dr. Uwe Natter (Vorstand der IWG Holding AG), und Alexander Bechtler (Sprecher des Medzentrum-Netzwerks) vor Ort. Sie ließen sich von Forstbetriebsleiter Rüdiger Krato die Auswahl der Baumarten erklären, die nun gepflanzt werden. Stieleichen, Roteichen und Bergahorn bilden eine große Gruppe, ferner werden auch Vogelkirschen, Maronen, Schwarznüsse und Baumhasel gepflanzt.

»Wir haben die Bäume so gemischt, dass man später auch etwas fürs Auge hat - Indian Summer«, erklärt Krato. Die Blätter des Ahorns färben sich im Herbst rot, die Nüsse bekommen gelbe Blätter.

Nur mithilfe der Spendengelder aus dem Medzentrum--Event »Opera meets nature« vom Sommer habe dies alles ermöglicht werden können, betonte Graf zu Solms-Laubach. Andernfalls hätte er die Fläche forstwirtschaftlich nutzen müssen. FOTO: PM

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