Bei einem Wohnhausbrand in der Birkenstraße in Langgöns können die Einsatzkräfte zwei Bewohner retten, für 13 kleine Hunde kommt jedoch jede Hilfe zu spät. 	FOTO: AST
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Bei einem Wohnhausbrand in der Birkenstraße in Langgöns können die Einsatzkräfte zwei Bewohner retten, für 13 kleine Hunde kommt jedoch jede Hilfe zu spät. FOTO: AST

13 Hunde verenden bei Brand in Langgöns

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Langgöns (ast). Die Feuerwehr hat am Mittwochabend zwei Menschen aus einem brennenden Einfamilienhaus in Langgöns gerettet. Für 13 kleine Hunde kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Gegen 18.10 Uhr alarmierten die Anwohner eines kleinen Einfamilienhauses in der Birkenstraße die Feuerwehr. Es brannte in der Küche im Erdgeschoss, dicke Rauchschwaden stiegen aus dem aufgrund der großen Hitze geborstenen Küchenfenster.

Feuerwehr- und Rettungskräfte waren sehr schnell vor Ort, die beiden Hauseigentümer wurden von den Einsatzkräften aus dem Haus gerettet. Die 64-jährige Bewohnerin wurde bewusstlos in einem Zimmer gefunden. Der 66-jährige Hausbewohner wurde aus einem Dachflächenfenster heraus gerettet. Beide erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Für die 13 kleinen Chihuahua-Hunde kam laut Feuerwehr jede Hilfe zu spät, sie verendeten alle an dem giftigen Rauchgas.

Die Ursache des Brandes ist bislang nicht geklärt, die Polizei hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer in der Küche aus. Der Schaden wird auf mindestens 30 000 Euro geschätzt.

Am Einsatzort waren rund 50 Feuerwehrleute der Wehren Langgöns, Niederkleen und Dornholzhausen sowie das Drehleiterfahrzeug samt Team aus Pohlheim, mehrere Rettungswagenteams und ein Notarzt.

Die Löscharbeiten gingen schnell vonstatten, anschließend wurde das Haus entlüftet und mithilfe einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern durchsucht.

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