1. Wetterauer Zeitung
  2. Kreis Gießen
  3. Langgöns

Automobile Schmuckstücke präsentiert

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Zum munteren Old- und Youngtimertreffen hatte der MSC Langgöns eingeladen. An den »Hüttenberg Classic« nahmen 92 Fahrzeuge teil. Wir verraten die Gewinner.

Zwar hielt sich am Sonntag anfangs die Sonne eher hinter Wolken verborgen, und auch die Temperaturen konnten nicht so wirklich überzeugen, aber Freunden historischer Fahrzeuge wurde trotzdem warm ums Herz: Denn beim 14. Old- und Youngtimertreffen zur Hüttenberg Classic Ausfahrt des MSC Langgöng gingen immerhin 92 Fahrzeuge an den Start. Dabei kamen natürlich auch PS-Freunde voll auf ihre Kosten.

Mit der Startnummer 1 ging ein Youngtimer von 1990 an den Start: Der Lancia Delta Integrale von Hans Schemion – mit über 200 PS dominierte dieser Typ in dem früher 90er Jahren unter anderem die Rallye-Weltmeisterschaft. Als Beifahrer machte Bürgermeister Horst Röhrig die Fahrt mit. Trotz der Witterung verfolgten viele Liebhaber von alten Fahrzeugen den Start in der Schillerstraße. Bis in den Nachmittag hinein ging es über 136 Kilometer einmal quer durch Oberhessen. Gegen 12.30 Uhr trafen die ersten Wagen dann zur Mittagspause am Licher Marktplatz ein. Leider sorgte das wenig frühlinghafte Wetter in diesem Jahr für wenige Zuschauer entlang der Strecke – Freunde von Oldtimer kamen trotzdem auf ihre Kosten. Neben den historischen Fahrzeugen aus den 20er bis 70er Jahren, starteten auch einige Fahrzeuge aus den 1980er Jahren, die man eher nicht zu Oldtimern zählen würde.

Doch als Oldtimer gelten alle Fahrzeuge, deren Baujahr mehr als 30 Jahre zurückliegt.

Dabei ist mitnichten Geschwindigkeit gefragt: Um einen Platz auf dem Siegertreppchen zu ergattern, muss man vielmehr eine vorgeschriebene Zeit möglichst genau einhalten. Am Sonntag waren das vier Stunden, in denen man die 136 Kilometer lange Strecke zurücklegen musste – mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 30 bis 35 km/h eigentlich ohne weiteres zu schaffen. Doch gerade diesesmal war das anscheinend anders: »Wir hatten viele Teilnehmer, die offenbar Probleme mit der Zeit hatten«, berichtet Verkehrsleiter Klaus Gärtner vom MSC Langgöns bei der Siegerehrung, die er mit dem Vorsitzenden Henning Marsteller vornahm.

In der Gesamtwertung lagen Franz und Ruth Mahr aus Obernheim mit ihrem 1971er BMW 3.0 CS vorne. Sie brauchten auf die Minute genau vier Stunden bis zur Zieleinfahrt. Bei den Motorrädern fuhr Peter Schöneberg aus Alzenau mit seiner Vespa 150 GS 3 von 1960 nach viereinhalb Stunden auf den ersten Platz. Neu in diesem Jahr war zudem eine Oldtimerwanderfahrt, die außerhalb der Gesamtwertung stattfand. Das älteste Fahrzeug in diesem Jahr war der Morris Cowley von Rolf Siegert aus Schöffengrund aus dem Jahr 1926.

Auch interessant

Kommentare