Techina-Soße und Lavendelhonig

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Essen verbindet, daher kommen gerne Verwandte und Freunde zusammen. So war es dieser Tage auch wieder beim Internationalen Kochtreff, der vom Verein zur Förderung einer Stätte der Begegnung, Beratung und Kultur in Partnerschaft mit der Arbeitsgruppe Café – Treffpunkt für Jung und Alt – des lokalen Bündnisses für Familie in Hungen angeboten wird.

Essen verbindet, daher kommen gerne Verwandte und Freunde zusammen. So war es dieser Tage auch wieder beim Internationalen Kochtreff, der vom Verein zur Förderung einer Stätte der Begegnung, Beratung und Kultur in Partnerschaft mit der Arbeitsgruppe Café – Treffpunkt für Jung und Alt – des lokalen Bündnisses für Familie in Hungen angeboten wird.

Bei diesen Zusammenkünften wird sehr viel und sehr vielfältig und mit Muße gekocht. Diesmal wurde das jüdische Fest Seder Tu BiSchwat kulinarisch angegangen, das Neujahr der Bäume. Die Teilnehmer wanderten von wunderbar exotisch bis super lecker durch die israelische Küche. Gespannt folgten sie den Ausführungen der Referentin Hanna Aviv, die sehr anschaulich anhand einer von ihrer Großmutter gestickten Tischdecke die Früchte erklärte, die unbedingt bei diesem Festessen Anwendung finden müssen.

Eine spezielle jüdische Küche gibt es nicht, sie hat unter anderem arabische, aber auch türkische Einflüsse. Immer mehr werden jetzt in Israel regionale bzw. frische Produkte berücksichtigt. Gut informiert und voller Neugier auf diese Küche wurden zunächst sieben Vorspeisen wie Pitabrot, diverse Salate und Kürbissuppe mit Banane gezaubert.

Es folgten die beiden Hauptgerichte – winterlicher Wurzelbraten mit grüner Techina-Soße, in frisch gepresstem Orangensaft marinierte Hähnchenbrust in Lavendelhonig, Bulgur mit Safran, Ashura mit Kastanienhonig und Rosenwasser. Das Dessert bildete ein israelischer Obstsalat, Datteln gefüllt mit Marzipan in Schokoladenhülle, Johannisbrotkuchen dazu Gewürztee – ein Gedicht.

Anfangs ziemlich ungläubig verfolgte Hanna Aviv das Treiben in der Küche und war skeptisch, ob diese aufwendige Menüfolge auch tatsächlich gekocht werden konnte, um Seder Tu Bischvat zu begehen. Aber die fleißigen Teilnehmer waren gut vorbereitet. So lobte Avis am Ende freudig alle Beteiligten für das hervorragende Gelingen. Nach dem gemeinsamen Genießen der Speisen äußerte Christel Jung Zweifel, dieses Kochevent mit seinen tollen Gerichten, wunderbaren Zutaten und solch einer kompetenten Referentin noch toppen zu können.

Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Referentin. Christel Jung hob noch einmal die Einzigartigkeit dieses Abends hervor und überreichte Frau Aviv die obligatorische Kochschürze.

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