Ehemalige Flüchtlingsunterkunft umgebaut

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Hungen (pm). Immer mehr Schüler nehmen am Ganztagsangebot »Pakt für den Nachmittag« teil. Das gilt auch für die Mittelpunktgrundschule in Hungen. Dort wird das Nachmittagsprogramm demnächst in neuen Räumlichkeiten stattfinden.

»Wir haben dafür gesorgt, dass eine nicht mehr benötigte Flüchtlingsunterkunft als Ganztagsbetreuungsbereich an der Schule errichtet und umgebaut wird, sodass nach den Osterferien ausreichend Platz für die Betreuungsangebote am Nachmittag ist«, erläuterte Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl.

Aus jedem Zimmer direkt ins Freie

380 Quadratmeter Nutzfläche stehen durch das neue Gebäude zusätzlich zur Verfügung. Die nun umgebaute, ehemalige Unterkunft für Geflüchtete wurde 2016 vom Landkreis angeschafft und wird für diesen Zweck nicht mehr benötigt.

Daher hat der Kreis beschlossen, das eingeschossige Gebäude in Holzbauweise für Betreuungszwecke umzubauen und an den Schulstandort Hungen zu versetzen. »Mit der Entscheidung, die vorhandenen Pavillons an Schulen zu nutzen, schaffen wir eine ressourcenschonende Lösung, die der Schulgemeinde hilft«, sagt Schmahl.

Das Holzmodul wurde entsprechend der Schulbaurichtlinie, der Energieeinsparverordnung und der Brandschutzordnung barrierefrei erstellt und wird entsprechend ausgestattet. Alle Räume sind lichtdurchflutet, und aus jedem Zimmer kann man direkt ins Freie gelangen. Derzeit wird noch ein sicherer Zugang geschaffen, sodass das Gebäude bis nach den Osterferien fertiggestellt ist und von den Schülern und dem Betreuungspersonal genutzt werden kann.

Das Grundstück am Grassee, auf dem die Ganztagsbetreuung nun untergebracht ist, hat der Landkreis als Schulträger von der Stadt Hungen gekauft. Das Gesamtbudget für dieses Schulbauprojekt beläuft sich auf 1 Millionen Euro.

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