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Der »Neue« kann kommen

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Von: Karl-Josef Graf

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Hungen (kjg). »Die Vorfreude ist groß«, bekräftigte Rainer Weißbecker, Vorstandsmitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Nonnenroth beim Ortstermin in der Schäferwagenherberge. Der neue Gesellschaftswagen sei im Rohbau bereits fertig, stehe aktuell noch in der Schreinerei und werde die Anlage bereichern. Weißbecker: »Wir erwarten ihn.«

Auch während der pandemiebedingten Auszeit ging es in Nonnenroth weiter. Es wurden Ideen entwickelt, geplant und umgesetzt. Boulefeld, Grillplatz und kreisförmiger Feuerplatz mit Holzklötzen wurden geschaffen. Bauhofmitarbeiter gossen für den Gesellschaftswagen die Punktfundamente und bereiteten den Boden vor.

Der »Neue« kann jetzt kommen. Er ist acht Meter lang, 3,6 Meter breit, wiegt acht Tonnen und kostet 70 000 Euro. In dem Wagen werden auf Bänken und Stühlen an Tischen etwa 15 Personen Platz haben. Die Multimedia-Ausstattung mit Großbildschirm für Fernsehen und Internet wird es den Gästen ermöglichen, eigene Präsentationen, Videos und Fotos zu zeigen, aber auch über das Internet Angebote abzurufen. Zudem gibt es einen Kühlschrank für regionale Produkte

Bürgermeister Rainer Wengorsch ist überzeugt, dass es gelungen sei, die Attraktivität der Schäferwagenherberge nochmals zu steigern. Das zeigten auch die Übernachtungszahlen. Die Wochenenden (Freitag bis Sonntag) seien zu 100 Prozent und die Wochen (Montag bis Donnerstag) zu 50 Prozent ausgelastet. Die Zahl der Gäste, denen es so gut gefallen hat, dass sie wiederkommen, sei recht hoch, so Wengorsch. Außerdem werde die Schäferwagenherberge in Verbindung mit dem Dorfgemeinschaftshaus und dem Landhotel für Tagungen, Familienfeiern und andere Veranstaltungen genutzt. Die Nonnenröther Schäferwagenherberge habe inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad.

Ortsvorsteher Werner Leipold zeigte sich stolz darauf, was die Dorfgemeinschaft auf den Weg gebracht hat: »Initiativen, die von unten kommen, bringen Potenzial für Erfolge mit.« Außerdem sei man zusammengewachsen. So fühle sich jeder Nonnenröther als Hungener und jeder Hungener als Nonnenröther, ergänzte der Bürgermeister.

Stolz sei man auch auf das »System« und die Technik, so Weißbecker. Der jeweilige Gast hole nach Ankunft den Schlüssel für seinen Schäferwagen aus der PIN-gesicherten Schlüsselbox und habe dann Zugriff auf alles weitere, das er braucht (Info: https://schaeferwagen-nonnenroth.de).

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