Gießener Straße? Nichts Neues

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Heuchelheim (so). Bald sechs Jahre liegt der letzte einstimmige Beschluss der Kommunalpolitik zurück, die Gießener Straße zwischen Bahnstraße und Kreuz attraktiver zu machen. Die Stichworte sind Verbessern der Parksituation, fehlendes Grün, mehr Sicherheit für Fußgänger. Passiert ist seitdem - nichts, sieht man einmal von kleinerem Nachjustieren bei den Stellplätzen und den Pflasterarbeiten auf den Gehwegen ab, die in den vergangenen Wochen gelaufen sind. Der Auftrag der Gemeindevertretung vom Dezember 2013 an den Gemeindevorstand um Bürgermister Lars Burkhard Steinz: Ein Gestaltungsplan für die Gießener Straße vom Kreisverkehr bis zur Einmündung der Bahnstraße. Denn der Verkehr ist kräftig mit bald 5000 Fahrzeugen am Tag in der Ortsdurchfahrt, und der Zustand der Straße wird nicht mehr als gut erachtet. Dieser Tage hakte die SPD-Opposition im Fachausschuss mal wieder nach, ob es Neues gibt: Des Bürgermeisters Antwort war eher ernüchternd. .Hessen Mobil hat die Landesstraße auf der Prioritätenliste wohl nicht nach oben genommen.

Steinz hat dem Land bereits angeboten, die Arbeiten vorzufinanzieren. Doch auch damit ist er in der Sache nicht weitergekommen. Zudem denkt er an eine kostengünstige Lösung: Dünne Asphaltdeckschicht in Kaltbauweise" nennt sich das Verfahren, kurz: DSK. Dies wurde mit gutem Ergebnis in der Berkenhoffstraße und in der Rodheimer Straße angewandt. Doch Hessen Mobil favorisiert nach Auskunft de Bürgermeisters unverändert eine Komplettsanierung. Von mehr Grün ist man damit noch weit entfernt.

Quelle: Gießener Allgemeine

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