Ungewohnte Klänge in der Stadtkirche

Unter dem Motto "Bach & Co. meets Deep Purple & Co." hatten sich dieser Tage Ulrike Sgodda-Theiß (Orgel), Martin Philippi (E-Gitarre, Gesang), Oli Pohl (Schlagzeug) und Anne Katrin Römer (Gesang) an die Aufgabe herangewagt, Kirchenmusik, Rock und Pop in einem Konzert in der Stadtkirche zu verbinden. Am Ende zeigte die Begeisterung der zahlreichen Zuhörer bei stehenden Ovationen, dass dieses Experiment gelungen war. Eine Zugabe war erforderlich.

Unter dem Motto "Bach & Co. meets Deep Purple & Co." hatten sich dieser Tage Ulrike Sgodda-Theiß (Orgel), Martin Philippi (E-Gitarre, Gesang), Oli Pohl (Schlagzeug) und Anne Katrin Römer (Gesang) an die Aufgabe herangewagt, Kirchenmusik, Rock und Pop in einem Konzert in der Stadtkirche zu verbinden. Am Ende zeigte die Begeisterung der zahlreichen Zuhörer bei stehenden Ovationen, dass dieses Experiment gelungen war. Eine Zugabe war erforderlich.

Zu hören waren im klassischen Teil Stücke wie die Toccata e-Moll, "Wohl mir, dass ich Jesum habe" von Johann Sebastian Bach oder der Passionschoral "O Haupt voll Blut und Wunden" von Hans Leo Hassler. Später erklangen Popsongs wie "A whiter shade of pale" von Procol Harum, "Little Wing" von Jimi Hendrix oder oder "Stairway to Heaven" von Led Zeppelin, teils mit starkem Applaus bedacht. Auch bei der Interpretation von "Child in Time", einem Protestsong von Deep Purple gegen den Vietnamkrieg, stand die Orgel nicht zurück: Die Königin der Instrumente glänzte auch bei modernen Arrangements. Das Quartett präsentierte sich – obwohl nur wenig Zeit zum Üben zur Verfügung gestanden hatte – als eingespieltes Team und dürfte bei weiteren Auftritten auf entsprechende Resonanz stoßen. (Foto: dis)

Quelle: Gießener Allgemeine

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